Sterbenden Rentner ignoriert – Verhör nach hinten losgegangen

Unklare Umstände um den verstorbenen Rentner in Essen: Mimikama beleuchtet die missratene Befragung der Passanten und die fehlende Hilfsbereitschaft

Mimikama braucht Verstärkung – hilf uns, eine weitere Person ins Team zu holen

Der Versuch der Essener Polizei am Dienstag die Hintergründe der unterlassenen Hilfestellung im Falle des 82-jährigen Rentners, welcher in einer Bankfiliale zusammengebrochen war, aufzuklären, missglückte, nachdem nur einer der vier Beschuldigten zum Termin erschienen war und zudem durch eine Sprachbarriere nicht befragt werden konnte

Ende Oktober hatten wir über den Fall eines Rentners berichtet, welcher ums Leben kam, da ihm niemand geholfen hatte:

Dieser Rentner verstarb, da ihm niemand geholfen hat!

Die vier Beschuldigten, die über den Rentner einfach hinweggestiegen waren und offensichtlich nicht geholfen hatten, waren von der Polizei eingeladen worden, eine Aussage zu tätigen, warum sie eine Hilfeleistung unterlassen hatten.

Am Dienstag erschien jedoch nur eine Person zur Befragung und diese ist der deutschen Sprache nicht mächtig.

Zwei der Vorgeladenen ließen sich durch einen Rechtsanwalt vertreten und machten keine Aussage, der Dritte erschien erst gar nicht.

Es wird nun ein zweiter Termin anberaumt, bei dem ein vereidigter Dolmetscher zum Einsatz kommt, denn eine Verständigung mit dem Vernehmungsbeamten war am Dienstag nicht möglich.

Am Tag der deutschen Einheit brach ein 82-jähriger Rentner in der Borbecker Bankfiliale auf der Marktstraße zusammen. Videoaufnahmen beweisen, dass die vier Beschuldigten dem Sterbenden nicht geholfen hatten und stattdessen ihre Bankgeschäfte im Foyer erledigt hatten. Ein Notruf wurde erst vom fünften Bankkunden getätigt. Der 82-Jährige verstarb ein paar Tage später im Krankenhaus.

Quelle: WAZ


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