Radikalisierung (ZDDK24)

Junge Menschen auf Sinnsuche sind oft anfällig für Radikalisierung. Mimikama informiert über Risiken und bietet wertvolle Unterstützung zur Prävention

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Gerade junge Menschen sind häufig auf Identitäts- und Sinnsuche oder glauben, keine Perspektive zu haben.

Radikalen Gruppierungen gelingt es, hier anzusetzen. Sie bieten jungen Leuten einfache Lösungen an, etwa wie sie sich verhalten, kleiden oder ihren Tagesablauf gestalten sollen. Im Laufe der Zeit fühlen sie sich als Teil einer Gruppe, mit der sie ein gemeinsames Ziel verfolgen.

Radikalisierungsprozesse können rasch oder über einen längeren Zeitraum hinweg ablaufen und inneren wie äußeren Ursachen und Einflüssen unterliegen. Häufig kommt es über die mit Freunden oder Bekannten geknüpften persönlichen Kontakte zu ersten Berührungspunkten mit radikalen Gruppen. Eine Entfremdung von Eltern, Lehrern, Freunden und schließlich der Gesellschaft kann den Einstieg in radikale Milieus vereinfachen.

Radikalisierung wird in aller Regel zuerst im engeren sozialen Umfeld wahrgenommen. Daher ist die Aufmerksamkeit von Eltern, Angehörigen, Freunden oder Lehrern für eine frühzeitige Intervention bei Radikalisierungsprozessen von besonderer Bedeutung. Hilfe bietet hier neben der Polizei die Beratungsstelle Radikalisierung des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge an, deren Unterstützung kostenlos und vertraulich ist.

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Quelle: Bundeskriminalamt


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