Social Media Plattformen wie Facebook wirft Sacha Baron Cohen vor, die „größten Propaganda-Maschinen der Geschichte“ zu sein.

Sacha Baron Cohen wirft den Tech-Konzernen vor, viel zu wenig gegen Verschwörungstheorien und Hass-Postings zu unternehmen. Durch dieses nicht Handeln sieht er die Demokratie in Gefahr.

Der britische Schauspieler Sacha Baron Cohen ist einer breiten Masse als „Borat“ aber auch als „Ali G“ oder „Brüno“ bekannt . Am letzten Freitag ist Cohen, wie er selber sagt, als seine „am wenigsten populäre Figur“ aufgetreten, nämlich als er selbst. In einer Rede bei einer Veranstaltung der amerikanischen Anti-Defamation League (ADL) in New York rechnete er mit Internetgiganten wie Facebook und Google ab.

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Der „Borat“-Star  sagte, er äußere sich jetzt dazu, weil er der Meinung sei, dass „unsere pluralistischen Demokratien am Abgrund stehen und dass die nächsten zwölf Monate und die Rolle der sozialen Medien entscheidend sein könnten“. Den Chefs der großen Tech-Konzerne gehe es mehr darum, ihren Aktienkurs anzuheben, als die Demokratie zu schützen.

Video: ADL International Leadership Award Presented to Sacha Baron Cohen at Never Is Now 2019

Hätte es in den 1930er-Jahren schon Facebook gegeben, dann hätte Adolf Hitler dort ohne Probleme antisemitische Werbeanzeigen schalten können! Mit diesem drastischen Beispiel hat Sacha Baron Cohen den Facebook-Konzern für seinen Umgang mit politischer Werbung scharf kritisiert.

„Solange du bezahlst, wird Facebook alle politischen Anzeigen schalten, die du willst und diese auch wenn sie Lügen enthalten“, sagte Cohen auf der Veranstaltung der amerikanischen Anti-Defamation League!

Sacha Baron Cohen appellierte an Facebook, seine Werbeanzeigen vor ihrer Veröffentlichung auf ihren Wahrheitsgehalt zu überprüfen. Enthielten sie Fakenews und Unwahrheiten, solle Facebook dem Werbekunden das Geld retournieren und diese nicht veröffentlichen!

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„Ich spreche das heute aus, weil ich glaube, dass unsere pluralistischen Demokratien am Abgrund stehen und dass die Rolle der sozialen Medien in den kommenden zwölf Monaten entscheidend sein könnte“, sagte Cohen.

Unter anderem nannte er die britischen und US-amerikanischen Wahlen.

Quelle: ADL: Sacha Baron Cohen’s Keynote Address at ADL’s 2019 Never Is Now Summit on Anti-Semitism and Hate
Artikelbild: Shutterstock / Von Everett Collection


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