Aktuell warnen wir abermals vor Freundschaftsanfragen auf Facebook von Unbekannten “Traumfrauen”. Mag die Dame auch noch so nett anzusehen sein, in den meisten Fällen verstecken sich dahinter Betrüger die meist männliche Nutzer abzocken wollen.
Ein 27-jähriger Mann ist so in eine Facebook-Nacktfoto-Falle getappt.
Der Mann ist auf eine Freundschaftsanfrage hereingefallen. Die Dame hat in über den Messenger von Facebook angeschrieben und in einem Videochat Ihre Hüllen fallen gelassen.
Auch die Polizei hat über diesen Fall folgende Meldung heraus gebracht:
Nachdem er mit einer bislang unbekannten Frau zunächst in verbalem Austausch war, schlug sie ihm einen Live-Chat mit Bildübertragung vor.
Dabei legten beide Personen nach und nach ihre Kleidungsstücke ab und nahmen sexuelle Handlungen an sich vor.
Unmittelbar nach Beendigung des Chats erhielt der Geschädigte einen Anruf mit der Forderung nach mehreren hundert Euro, ansonsten würde der Clip online gestellt.
Da der Geschädigte den Geldbetrag nicht bezahlen konnte, wurde das Video tatsächlich online gestellt. Da von der unbekannten Frau nur wenige Kontaktdaten bekannt sind, gestalten sich die polizeilichen Ermittlungen schwierig. (Quelle)
Nicht das erste Opfer dieser fiesen Masche!
Wir selbst berichten seit Jahren immer wieder über diese fiese Masche. Die Masche ist nicht neu, aber noch immer wirksam.
Über Facebook werden Opfer ausgewählt und mit einem Fake-Profil kontaktiert. Durch das Chatten wird eine Vertrauensbasis geschaffen.
Wenn genügend Vertrauen da ist, animiert der Täter das Opfer sich vor der Webcam auszuziehen und sexuelle Handlungen an sich vorzunehmen.
Von diesen Handlungen oder Bildern machen die Täter dann Screenshots oder Videomitschnitte. Daraufhin kommt es zur Erpressung der Opfer:
Bei Nichtbezahlung von einigen Hundert Euro werde das Bildmaterial den „Freunden“ gezeigt bzw. auf Videoportalen veröffentlicht. Als „Entscheidungshilfe“ übermittelt die Täterseite Kopien der Freundeslisten des Opfers. Das Geld ist dann mittels Bargeldtransfer-Dienstleister zu überweisen.
In Falle getappt – was tun?
- Man sollte den Kontakt sofort abbrechen und den Chat sofort beenden.
- Nicht auf die Forderung eingehen und bezahlen! Die Erfahrungen haben gezeigt, dass das Bezahlen nicht vor der Veröffentlichung schützt. Ganz im Gegenteil folgten danach weitere Forderungen und die Erpressung endete nicht!
- Lass dich auch nicht zu weiteren sexuellen Handlungen vor der Kamera erpressen!
- Du kannst auch versuchen, als Antwort folgenden Text zu schicken: „Ich bin der Vater/die Mutter des Burschen, den Sie gerade gefilmt haben. Es ist nach §207a „pornografische Darstellung Minderjähriger“ verboten, pornografische Aufnahmen von Personen unter 18 zu machen, zu besitzen und auch zu veröffentlichen. Sollten Sie dies dennoch tun, werde ich nicht davor zurück schrecken, Anzeige zu erstatten.“ Denn dieser Paragraph gilt in ganz Europa und schreckt Betrüger häufig schon als Androhung ab.
- Solltest du tatsächlich auf einer Plattform das Video von dir entdecken, wende dich gleich an die Betreiber der Seite. Gerade Facebook z.B. löscht Videos mit sexuellem Inhalt sehr schnell. Du kannst dazu auch unseren direkten Draht zu Facebook nützen.
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Hinweise: 1) Dieser Inhalt gibt den Stand der Dinge wieder, der zum Zeitpunkt der Veröffentlichung aktuell war. Die Wiedergabe einzelner Bilder, Screenshots, Einbettungen oder Videosequenzen dient zur Auseinandersetzung der Sache mit dem Thema.
2) Einzelne Beiträge entstanden durch den Einsatz von maschineller Hilfe und wurde vor der Publikation gewissenhaft von der Mimikama-Redaktion kontrolliert. (Begründung)

