Warnung, ADAC-Betrug: Gefälschtes Notfallset als Falle

Neue Phishing-Masche: Kriminelle locken mit angeblichem ADAC-Notfallset und stehlen persönliche Daten!

Die Behauptung

Eine Webseite gibt vor, vom ADAC zu sein, und bietet ein kostenloses „Notfallset fürs Auto“ an. Um das Set zu erhalten, sollen Nutzer an einer Umfrage teilnehmen und lediglich die Versandkosten zahlen.

Aufgestellt von: Unbekannt

Falsch

Falsch! Diese Aktion ist Betrug. Der ADAC hat mit dem Angebot nichts zu tun. Kriminelle nutzen gefälschte Webseiten, um an Zahlungsdaten zu kommen. Wer darauf hereinfällt, riskiert finanzielle Schäden und Identitätsdiebstahl.

Kurze Faktenübersicht:

  • Phishing-Betrug mit ADAC-Logo: Eine gefälschte Webseite gibt sich als ADAC aus und bietet ein „gratis“ Notfallset an.
  • Lockangebot mit psychologischem Druck: Ein Countdown und begrenzte Verfügbarkeit sollen Nutzer zu einer schnellen Zahlung verleiten.
  • Ziel – Datendiebstahl: Nutzer müssen persönliche Daten und Zahlungsinformationen eingeben, die für Betrug genutzt werden.
  • Achtung! Der ADAC steckt nicht hinter dieser Aktion – es ist eine Betrugsmasche.
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So funktioniert der ADAC-Phishing-Betrug

Kriminelle setzen erneut auf eine perfide Masche: Eine betrügerische Webseite, die sich als offizielle ADAC-Seite ausgibt, bietet ein „kostenloses Notfallset“ für Autofahrer an. Nutzer sollen lediglich eine kurze Umfrage beantworten und die Versandkosten zahlen.

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Screenshots der gefälschten Seite
Screenshots der gefälschten Seite

Das vermeintliche Set soll angeblich Werkzeuge wie einen Luftkompressor, Überbrückungskabel, ein Abschleppseil und einen Feuerlöscher enthalten. Doch das Ganze ist nichts weiter als ein Vorwand, um an persönliche Daten und Zahlungsinformationen zu gelangen.

Täuschend echte Webseite mit Zeitdruck

Die Betrüger setzen auf mehrere Tricks, um ihre Opfer zu täuschen:

  • Gefälschte Webseite: Die URL „kitadac-auto.com“ wirkt seriös, gehört aber nicht zum ADAC.
  • Psychologischer Druck: Eine Countdown-Uhr gibt vor, dass das Angebot bald abläuft – doch der Timer startet immer wieder von vorn.
  • Falsche Exklusivität: Die Seite suggeriert, dass nur wenige Sets verfügbar sind, um Nutzer zu einer schnellen Entscheidung zu drängen.

Nach der Umfrage werden die Opfer aufgefordert, ihre Adresse sowie Bank- oder Kreditkartendaten einzugeben. Wer das tut, könnte unberechtigte Abbuchungen erleben oder Opfer von Identitätsdiebstahl werden.

So erkennt man Phishing-Seiten

  • URL genau prüfen: Betrügerische Seiten haben oft eine leicht abgewandelte Adresse, die dem Original ähnelt.
  • Kein Anbieter verlangt sensible Daten für Gratis-Angebote: Seriöse Organisationen wie der ADAC fordern niemals persönliche oder Zahlungsdaten für vermeintlich kostenlose Geschenke.
  • Misstrauen bei Zeitdruck und exklusiven Angeboten: Countdown-Timer oder Begrenzungen sind klassische Betrugs-Tricks.

Was tun, wenn man darauf hereingefallen ist?

Falls man seine Daten auf der gefälschten Seite eingegeben hat, sollte man sofort handeln:

  • Bank oder Kreditkartenanbieter kontaktieren und Abbuchungen sperren lassen.
  • Sperr-Notruf 116116 anrufen, um Bankkarten und Online-Zugänge zu sperren.
  • Polizei informieren und Anzeige erstatten, entweder direkt oder über die Online-Wachen der Bundesländer.

Fazit zum ADAC-Phishing-Betrug

Diese Betrugsmasche zeigt erneut, wie kreativ Kriminelle vorgehen, um an persönliche Daten zu gelangen. Das angebliche Notfallset existiert nicht – stattdessen drohen finanzielle Verluste und Identitätsdiebstahl. Wer eine solche Mail oder Nachricht erhält, sollte sie sofort löschen und keinesfalls persönliche Daten eingeben.

Quelle: Verbraucherzentrale

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