Erneut haben Sicherheitsexperten eine ernste Sicherheitslücke im Adobe Flashplayer entdeckt. Auch die neueste Version 16.0.0.29 ist unsicher!
Verschiedene Sicherheitsexperten raten den Anwendern, sie sollten Flash bis das Sicherheitsupdate bereit steht deaktivieren.

(Bildquelle: Bernd Kasper / pixelio.de)
Kaum hat Adobe die letzte schwerwiegende Sicherheitslücke in Flash geschlossen, wurde schon wieder eine neue Zero-Day-Schwachstelle im Adobe Flashplayer entdeckt.
Adobe hat die Schwachstelle bereits als „kritisch“ bestätigt und ihr die Nummer CVE-2015-0313 verpasst.
Laut Adobe sind die folgenden Versionen des Flash-Players verwundbar:
- Adobe Flash Player 16.0.0.296 und älter für Windows und Macintosh
- Adobe Flash Player 13.0.0.264 und älter
- Adobe Flash Player 11.2.202.440 und älter für Linux
Diese Woche wird gepatcht
Die aktuellen Angriffe zielen offenbar auf Nutzer von Windows 8.1 ab, die mit dem Internet Explorer oder Firefox surfen. Das muss allerdings nicht heißen, dass alle anderen auf der sicheren Seite sind, schließlich können die Angreifer ihren Code jederzeit anpassen. Adobe hat einen Patch für diese Woche angekündigt.
Das wäre dann bereits der vierte im neuen Jahr.
Darum sind Zero-Day-Exploits so gefährlich
Zu Deutsch in etwa “Tag-Null-Schwachstellen”. Tag Null bedeutet, dass diese Lücke entdeckt wurde und noch keine Patch (Lückenschluss) dafür herausgegeben wurde, bzw. der Herausgeber/Programmierer selbst die Schwachstelle noch gar nicht kennt. Sollten nun die Betrüger zuerst das Wissen über eine solche Lücke erlangen, sind sie klar im Vorteil.
Eine Tag-Null-Schwachstelle kann auch nicht durch einen Virenscanner aufgefangen werden, da ein Scanner ja auch nicht wissen kann, dass es sich um eine Lücke handelt. Eventuell Anomalie basierte Scanner, bzw. Intrusion Detection Systeme könnten Schutz vor diesen Schwachstellen bieten.
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