📖Woran erkennt man WhatsApp-Betrug wie den „Hallo Mama"-Trick? Antworten finden Sie im Leitfaden WhatsApp-Betrug.
Am 9.1.2016 haben wir über die fiese Masche berichtet, die von Datensammlern via WhatsApp versendet wird. Es ging hierbei um eine WhatsApp-Nachricht, in der es um eine “IKEA-Giftcard” ging. Sah so aus:
Diese Nachricht stammte natürlich nicht von IKEA selbst, sondern je nachdem von welchen Land (Deutschland, Schweiz oder Österreich) der User auf den Linkt tippt, man wurde dieser auf eine andere Webseite umgeleitet. Entweder zu einem “IKEA-” bzw. zu einem “Edeka-Gewinnspiel” sowie zu einer möglichen Abofalle.
Fakt ist, dass man o.a. Link nicht klicken bzw. antippen sollte. Dieser hat nichts mit IKEA zu tun. Hier möchte man Userdaten bzw. Abos verkaufen. Was man sicher nicht bekommt ist einen IKEA-Gutschein sondern man tappt hier wohl eher in Abofallen udgl.. Wie auch in jene, die wir hier beschrieben haben!
IKEA Deutschland hat darauf selbst nun reagiert und eine Warnung auf Ihrer Facebook-Seite veröffentlicht!
Hej, Finger weg von den angeblichen IKEA Gutscheinen per WhatsApp! Es handelt sich NICHT um eine IKEA Aktion. Bei Fragen, schreibt uns.
Ikea reagiert auf eine Useranfrage
User: Wir wäre es denn mal wenn Ikea Gehirne verkaufen würde?! Mein Gott. Gibt es echt immernoch so viele Menschen die auf solche Links klicken?!
IKEA Deutschland: Die haben wir doch im Angebot. Hier: http://www.ikea.com/de/de/catalog/products/30302223/
Der Link führt dann auf die IKEA Webseite und hier wiederum zum Produkt “Lattjo HIRNHAUBE”
Der Statusbeitrag “Live” auf Facebook:
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Hej, Finger weg von den angeblichen IKEA Gutscheinen per WhatsApp! Es handelt sich NICHT um eine IKEA Aktion. Bei Fragen, schreibt uns.
Sehr viel WahtsApp-Nutzer haben eine Nachricht von einem Kontakt erhalten, den sie auch in ihrer Liste haben. Es handelt sich um die Nachricht: “IKEA Giftcard”
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Sah und sieht so aus:
Darunter steht: Schauen Sie auf http://bit.ly/ikea-gift-cards
Tippt man auf den Verweis., dann öffnet sich diese Seite:
Nachdem man hier diverse Fragen beantwortet hat, wird man aufgefordert die Information auf Facebook 10x zu teilen.
Durch dieses “Teilen” entstehen o.a. Nachrichten, die an bestehende Kontakte gesendet werden.
Hat man dies erledigt, dann wird man aufgefordert seinen DATEN bekannt zu geben!
Hat der Nutzer hier seine Daten eingebeben, dann öffen sich unzählige Werbefenster sowie diverse Apps aus dem App-Store sowie auch der Hinweis, dass man sein Postfache prüfen solle:
Im Wortlaut:
Checken Sie Ihren Posteingang und klicken Sie auf den Bestätigungslink, um die Teilnahme zu bestätigen.
Sollten Sie die E-Mail nicht finden können, so sehen Sie im Spam-Ordner nach.
Fügen Sie [email protected] zu Ihrem Adressbuch hinzu, sodass zukünftige E-Mails direkt in Ihrem Posteingang landen.
Hinweis:
Je nachdem, von welchem Land (Deutschland, Schweiz oder Österreich) der User auf den Linkt tippt, wird er immer auf eine andere Webseite umgeleitet. Entweder zu einem “IKEA-” bzw. zu einem “Edeka-Gewinnspiel” sowie zu einer möglichen Abofalle. Fakt ist, dass man o.a. Link nicht klicken bzw. antippen sollte. Dieser hat nichts mit IKEA zu tun. Hier möchte man Userdaten bzw. Abos verkaufen. Was man sicher nicht bekommt ist ein IKEA-Gutschein, sondern tappt man hier wohl eher in Abofallen udgl.. Wie auch in jene, die wir hier beschrieben haben!
Tom Wannenmacher ist Gründer und Chefredakteur von Mimikama, Österreichs führender Faktencheck-Organisation. Seit 2011 kämpft er gegen Desinformation und Internetbetrug.
Hinweis: Stand zum Veröffentlichungsdatum. Verwendete Bilder, Screenshots und Medien dienen ausschließlich der sachlichen Auseinandersetzung im Sinne des Zitatrechts (§ 51 UrhG). Teile dieses Beitrags können KI-gestützt erstellt und redaktionell geprüft worden sein. (Mehr zur Arbeitsweise)
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