Extrem günstige Angebote auf Amazon Marketplace locken zu einem schnellen Kauf. Doch Betrüger agieren dort mit einem perfiden Trick: einer angeblichen Fehlermeldung!

Bestellen Sie gerne auf Amazon? Dann haben Sie vermutlich bereits einige positive Erfahrungen mit der Plattform gemacht. Doch Vorsicht: Vertrauen Sie den Angeboten dennoch nicht blind, denn „Watchlist Internet“ erreichen zahlreiche Meldungen zu unseriösen Marketplace Shops, die Amazon für ihre betrügerischen Machenschaften nützen. Kriminelle übernehmen einst vertrauenswürdige Accounts oder erstellen eigene Anbieterkonten und bieten Ware äußerst günstig über Amazon an. Wenn Sie einen Kauf bei einem dieser Accounts abschließen, erhalten Sie kurz darauf eine Nachricht, in der man Sie dazu auffordert, Geld auf ein Konto zu überweisen, um die Bestellung erhalten zu können. Bezahlen Sie nichts und melden Sie den Anbieter bei Amazon.

So sehen diese Nachrichten aus:

MIMIKAMA
Screenshot: Watchlist Internet

Die Grundlage für den Betrug stellt ein funktionierendes Amazon Händlerkonto dar, mit dem die unseriösen Angebote veröffentlicht und Opfer angelockt werden können. In den meisten vorliegenden Fällen wurden offenbar ehemals seriöse Accounts von Kriminellen übernommen und anschließend missbraucht. Unternehmen, die auf Amazon tätig sind, müssen sich daher dringend vor Phishing-Attacken in Acht nehmen, bei denen sie zur Eingabe der Login-Daten auf gefälschten Amazon-Websites aufgefordert werden.

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Angeblicher Zahlungsfehler!

Nach der üblichen Bestellbestätigungs-Mail wegen Ihres Kaufs, erhalten Sie kurze Zeit später eine Benachrichtigung über einen Fehler in der Zahlungsabwicklung.

„Unser Versuch, Ihre Zahlung zu bearbeiten, wurde abgelehnt.

Der angegebene Grund war: Interner Fehler 2045 – Prozessor abgelehnt.

Sie müssen den Vorgang mit der unten angegebenen Zahlungsmethode abschließen:“

Sie haben überwiesen?

Sollten Sie das Geld überwiesen haben, ist es höchstwahrscheinlich verloren. Setzen Sie dennoch die folgenden Schritte:

  • Nehmen Sie umgehend mit Ihrer Bank Kontakt auf und fragen Sie nach der Möglichkeit einer Rückholung der Beträge.
  • Setzen Sie den Amazon Kundenservice über das Vorgehen in Kenntnis. Ansprüche gegenüber Amazon selbst lassen sich aufgrund der extern vorgenommenen Überweisung vermutlich nicht durchsetzen. Womöglich können Sie aber eine Kulanzlösung anstreben.
  • Sollten Sie das Geld nicht zurückerstattet bekommen, ist polizeiliche Anzeige notwendig.

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Beratung & Hilfe:

Für konkrete Beratungsanfragen wenden Sie sich bitte an die entsprechenden Stellen, die wir auf der Seite „Beratung & Hilfe“ für Sie aufgelistet haben: www.watchlist-internet.at/beratung-hilfe

Bei dem Inhalt handelt es sich um einen Artikel unseres Partners Watchlist Internet

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