Duschgel „Anti-Fa“: Henkel erwägt rechtliche Schritte

Das Duschgel „Anti-Fa“ sorgt für Aufregung und rechtliche Schritte. Mimikama informiert über die Hintergründe und Reaktionen zu diesem kontroversen Produkt

Das Duschgel „Anti-Fa“ lässt nicht nur diverse Politiker schäumen, sondern auch den Hersteller des Duschgels „Fa“, Henkel.

Vor wenigen Tagen berichteten wir über das „Anti-Fa“ Duschgel, da viele Nutzer dahinter einen Fake vermuteten. Nun äußerst sich die Firma „Henkel“ zu dem Produkt. Auf Twitter lassen sie verlautbaren, dass das Duschgel in keinem Zusammenhang mit ihrer Marke „Fa“ steht.

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Der Text im Ganzen:

„Unsere Marke Fa ist in vielen Ländern weltweit erhältlich & als internationales Unternehmen stehen Henkel & seine Marken seit jeher für Vielfalt, Toleranz & Weltoffenheit.
Der Verkauf eines Duschgels mit dem Produktnamen „Anti-Fa“ bzw. Verbindung des Begriffs „Anti“ mit einem unserer Markennamen ist grundsätzlich nicht in unserem Sinne–ganz unabhängig davon, in welchen Kontext dies gestellt wird / welche politische Haltung damit verbunden ist.
Das Feedback von Konsumenten & die Diskussionen in sozialen Netzwerken zeigen, dass der Produktname „Anti-Fa“ für ein Duschgel Irritation & Unverständnis auslöst. Auch vor diesem Hintergrund ist es uns wichtig zu betonen, dass diese Aktion ohne unser Wissen erfolgte.
Um das positive Image unserer Marke Fa zu schützen, sind wir im Gespräch mit den Verantwortlichen & behalten uns vor, gegebenenfalls auch rechtlich gegen diese Anlehnung an unseren Markennamen vorzugehen.“

Die Twitter-Nutzer nehmen diese Verlautbarung allerdings weniger positiv auf, als es wohl gedacht war.

Hier kann man wohl zurecht vom Streisand-Effekt sprechen.

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