Hättest du Bayern München die Startfreigabe erteilt?

Autor: Andre Wolf

Artikelbild FC Bayern München von Carsten Reisinger / Shutterstock.com
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Von Freitag auf Samstag hat die Bundesligamannschaft des FC Bayern München am Flughafen BER die Nacht in einem Flugzeug verbringen müssen. Der Grund: es gab keine Startfreigabe.

Wir bei Mimikama, dem Verein zur Aufklärung über Flugfreigaben und Ethikfragen über Nachtflüge, haben natürlich mit Spannung die Reise des FC Bayern München am letzten Wochenende beobachtet.

An dieser Stelle daher kurz die Beschreibung: Am Freitag (05.02.21) haben die Bayern ein Ligaspiel gegen die Hertha im Berliner Olympiastadion gehabt. Danach sollte es ratzfatz in den Flieger gehen, um nach Doha (Katar) zu fliegen. Dort steht die „Klub-Weltmeisterschaft“ auf dem Plan.

Doch diese Reise wollte nicht so, wie sie geplant war. 23:15 Uhr sollte Bayern München abfliegen. 23:30 Uhr war die Maschine abgefertigt, musste jedoch noch enteist werden. Am Ende bat der Pilot um 0:03 Uhr um Starterlaubnis.

Das war zu spät, so die Ansicht aus dem Tower, denn ab 0:00 Uhr bis 5:00 Uhr gilt Flughafen BER ein Nachtflugverbot. So kam es, wie es kommen musste: Die Mannschaft verbrachte die Stunden im Flieger, konnte danach aber auch nicht direkt Nacht Katar fliegen. Ein Umweg über München war notwendig, weil die Crew wechseln musste (Arbeitszeiten). Am Ende eine riesige Verspätung und wütende Funktionäre beim FC Bayern München.

Bayern München fliegen lassen oder nicht?

Die Funktionäre des Vereins sind natürlich stinksauer gewesen, Karl-Heinz Rummenigge (Vorstandsvorsitzender des FC Bayern München) vermutet sogar eine gewisse Boshaftigkeit hinter der nicht erteilten Starterlaubnis.

„Man hatte immer den Eindruck, in Brandenburg ist irgendeiner, der den FC Bayern nicht mag oder irgendein Problem mit dem FC Bayern hat und dementsprechend uns Hürden in den Weg gestellt hat“

Rummenigge und auch Uli Hoeneß sehen sich „total verarscht“ und in der nicht erteilten Starterlaubnis einen „Skandal ohne Ende“. Soweit also das, was da geschehen ist.

Wir von Mimikama, dem Verein zur Beobachtung der Kommentarspalten auf Social Media, wissen natürlich, dass so eine Geschichte auf Social Media erst so richtig ausdiskutiert wird. Was interessiert da die Schimpferei von Rummenigge, wenn Jochen G. auf Facebook genau sagen kann, was da ärgerlich dran ist. Aber Peter S. holt wiederum die Bestimmungen zum Nachtflugverbot mittels eines Links hervor und argumentiert dagegen.

Daher ist auf Social Media, unter wo aus 83 Millionen Virologen schnell mal 83 Millionen Nachtflugverbot Entscheider werden, dieser Drops noch lange nicht gelutscht! Und auch wir bei Mimikama, dem Verein zur Startfreigabe von Kommentarspaltendiskussionen, fragen uns, ob um 0:03 Uhr vielleicht noch schnell eine Startfreigabe für den FC Bayern München hätte erteilt werden können oder nicht.

Was denkst du?
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