“Bild enthält drei Personen, lächelnd, im Freien”

Neue Facebook-Funktion beschreibt Bilder für sehbehinderte Nutzer und verbessert deren Teilhabe. Mimikama berichtet über die interessante Entwicklung

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Die neue Funktion von Facebook beschreibt sehbehinderten Nutzern die Bilder im News-Feed.

Somit sollen sie auch immer mitbekommen, was auf Facebook und bei den Freunden los ist. Die neue Funktion kann bestimmte Elemente auf den Bildern erkennen und sie beschreiben.

Mimikama braucht Verstärkung – hilf uns, eine weitere Person ins Team zu holen

Vorerst 100 Bildelemente gespeichert

Zur Zeit werden “nur” 100 Bildelemente aus den Bereichen Verkehr (Auto, Schiff, Flugzeug), Natur (Berg, Meer, Sonne), Sport (Tennis, Golf) und Essen (Pizza, Sushi, Kaffee) erkannt.
Je nach dem wie oft ein bestimmtes Element in den sozialen Netzwerken wie Instagram, Facebook und Whatsapp vorkommt, dementsprechend schnell wird auch die Liste erweitert.
Eine Information am Rande: täglich werden mehr als zwei Milliarden Fotos geteilt.



Derzeit ist die Funktion nur in englischsprachigen Ländern verfügbar

Hinter dieser Funktion steht eine Objekterkennungstechnik, die mit Millionen Beispielbildern getestet wurde. Damit sollen sehbehinderte Nutzer eine Vorstellung davon haben, was auf den Bildern zu sehen ist.
Allerdings ist sie derzeit in den USA, in Großbritannien, Kanada, Australien und Neuseeland verfügbar.

Matt King, der erste sehbehinderter Ingenieur, ist eine große Inspiration für die Entwicklung der Bilderbeschreibung. Laut King wäre sie erst in ihren Anfängen aber er habe schon weitere Pläne.
Zum Beispiel soll die Sprachsteuerung auch die Personen auf den Bildern nennen und dies wäre nur dann möglich, wenn eine automatische Gesichtserkennung integriert ist.
Dafür müsste aber jedes Foto über eine Gesichtserkennung laufen und das Ergebnis müsste bei Facebook abgespeichert werden.

Die Frage, ob das aus Datenschutzgründen auch möglich ist, bleibt derzeit noch offen.

Wie die Bilderbeschreibung funktioniert, zeigt uns das nachstehende Video

Allerdings ist es vorerst auf Englisch.

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Quellen: Newsy Tech, RP-online, golem.de


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