Immer wieder kursieren E-Mails vermeintlicher Polizeibehörden, in denen arglosen Bürgerinnen und Bürgern angeblich begangene Straftaten vorgeworfen werden. Gegen die Zahlung eines Geldbetrages etwa könne die/der Adressierte eine weitere Strafverfolgung abwenden oder seine Stellungnahme zu dem Vorwurf an eine genannte E-Mail-Adresse richten. Nicht selten sind vermeintliche Beweise als Datei der E-Mail beigefügt.

Bereits im Dezember 2021, wir haben HIER berichtet, waren E-Mails von unbekannten Verfassern, die sich als BKA-Präsident Holger Münch ausgaben, im Umlauf. Aktuell kursieren E-Mails mit dem Fake-Absender „Generalsekretär des Bundeskriminalamtes“. Den E-Mails ist ein Dokument beigefügt, das eine angebliche Vorladung enthält, verbunden mit der Bitte, das BKA „so schnell wie möglich“ zu kontaktieren.

MIMIKAMA
Screenshot der falschen PDF Datei

Wir stellen klar: Bei diesen E-Mails handelt es sich um Fake-E-Mails, die nicht vom Bundeskriminalamt stammen.

In keinem Fall würden wir Bürgerinnen und Bürger auf diesem Wege kontaktieren. Deshalb appellieren wir: Kommen Sie dieser Aufforderung nicht nach. Hier handelt es sich vermutlich um den Versuch, Ihre Daten für die Begehung weiterer Straftaten auszuspähen. Öffnen Sie auf keinen Fall das E-Mail anhängige PDF-Dokument. Dieses könnte Schadsoftware enthalten und so Ihr Endgerät infizieren, um sodann weitere Straftaten zu begehen.

Schützen Sie sich, indem Sie die E-Mail-Adresse auf Glaubwürdigkeit des Absenders prüfen.

Das BKA versendet nie E-Mails von Konten privater E-Mailanbieter. Außerdem sollten Sie nie auf E-Mails von unbekannten Absendern reagieren. Öffnen Sie keine Dateien unbekannter Herkunft oder Links in E-Mails von Ihnen unbekannten Absendern. Und seien Sie grundsätzlich wachsam im Umgang mit persönlichen Daten. Sollten Sie Opfer einer Straftat werden, erstatten Sie Anzeige bei der zuständigen Polizei.

Quelle: BKA

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