Großangelegter Betrug: Bundesregierung stoppt vorerst Coronahilfen

Achtung: Betrugsversuche bei Coronahilfen! Mimikama warnt vor unrechtmäßigen Anträgen. Bundesregierung stoppt Hilfen für Gewerbe bis auf Weiteres

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Anscheinend sorgten Betrugsversuche in Millionenhöhe dafür, dass die Bundesregierung die Coronahilfen für Gewerbe vorerst stoppte.

Seit einigen Tagen steht bereits eine kurze Meldung auf der Seite des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie, dessen Auswirkungen aber erst jetzt offenbar werden:
Aufgrund des Verdachts auf Betrugsversuche bei Coronahilfen stoppt die Bundesregierung bzw. Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier nun vorerst fast alle Coronahilfen.

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Verdacht auf Betrugsversuche

So heißt es auf der Seite (siehe HIER):

„Sicherheit und Transparenz sind uns besonders wichtig. Bei den Coronahilfen besteht in einigen Fällen der Verdacht, dass unrechtmäßig staatliche Hilfsgelder erschlichen wurden. Die zuständigen Stellen haben bereits Ermittlungen aufgenommen. Schade, dass hier versucht wird, die Not unserer Unternehmen in der Coronakrise auszunutzen und sich die von vielen dringend benötigte staatliche Hilfe zu ergaunern.“

Genauer wird nicht darauf eingegangen, doch gemäß Recherchen von Business Insider (siehe HIER) soll es sich um einen großangelegten Betrug handeln, der für Schaden in Millionenhöhe sorgte.

Demnach sollen bislang Unbekannte mit gefälschten Identitäten  ein Schlupfloch in gleich mehreren Coronahilfen des Bundes ausgenutzt und damit sowohl das Bundeswirtschaftsministerium als auch die Landesbehörden getäuscht haben.

Welche Coronahilfen gestoppt werden

Bundesweit werden durch den Betrugsverdacht keine Abschlagszahlungen auf Coronahilfen mehr ausgezahlt.

Konkret betrifft dies die Auszahlungen der Novemberhilfe, Dezemberhilfe, Überbrückungshilfe I, Überbrückungshilfe II und Überbrückungshilfe III.

Laut einer Sprecherin des Wirtschaftsministeriums seien die ABschlagszahlungen jedoch nur kurzfristig angehalten worden und stünden in Kürze wieder zur Verfügung.

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