„COMB“ – Sammlung von über 3 Milliarden Passwörtern aufgetaucht

Schütze deine Daten vor Cyberkriminalität: Mimikama informiert über die größte Sammlung von E-Mail-Adressen und Passwörtern in der Geschichte des Internets

📖Was sollte man tun, wenn ein Konto gehackt wurde? Antworten finden Sie im Leitfaden Account gehackt.

In einem beliebten Hacking-Forum tauchte eine Sammlung von über 3 Millarden, E-Mails, Passwörtern und Anmeldeinformationen auf.

Es ist die bisher größte Sammlung an sensitiven Daten, die jemals auftauchte: Die Sammlung mit dem Namen COMB (Compilation of Many Breaches) beinhaltet nicht nur in Klartext Zugangsdaten zu E-Mails, sondern auch zu Diensten wie Netflix, LinkedIn, BitCoin und mehr.

Mimikama braucht Verstärkung – hilf uns, eine weitere Person ins Team zu holen
COMB in dem Hacking-Forum
COMB in dem Hacking-Forum, Quelle: cybernews

Bei der Sammlung scheint es sich allerdings nicht um frisch gehackte Daten zu handeln, sondern um eine Zusammenstellung vieler älterer Hacks, die teilweise aus dem Jahr 2017 stammen. Einige neuere Hacks, die noch nicht in Suchdatenbanken enthalten waren, finden sich allerdings auch in der Sammlung.

Komfortable Sammlung

Die Sammlung wurde zudem bequem gestaltet, da die Daten nicht nur einfach gelistet werden, sondern ordentlich sortiert wurden und sich mittels Skripten namens query.sh und sorter.sh gezielt nach E-Mails suchen lässt und man die Daten nach eigenen Kriterien sortieren kann.

Gefahr der Mehrfachpasswörter

Was eine Sammlung zudem noch gefährlich für Nutzer macht:
Viele Nutzer verwenden aus Bequemlichkeit das selbe Passwort für verschiedene Dienste, und das machen sich Kriminelle zunutze, denn oftmals werden die Passwörter für die E-Mail Adresse beispielsweise, besonders wenn das Passwort einfach aussieht, auch auf anderen Plattformen getestet – zumeist mit Erfolg, so dass man durch einen Leak seine kompletten Accounts loswerden kann.

Den eigenen E-Mail Account checken

Die Seite cybernews pflegt die E-Mails aus der Sammlung derzeit in eine Datenbank ein. Dort kann man ganz unkompliziert seine E-Mail Adresse eingeben, um zu überprüfen, ob die eigenen Daten sich ebenfalls in der Sammlung befinden.

Dies kann man hier checken: Check if your data has been leaked

Wenn die E-Mail Adresse mit Passwort geleakt wurde
Wenn die E-Mail Adresse mit Passwort geleakt wurde, Quelle: cybernews

Was tun, wenn die E-Mail Adresse sich in der Sammlung befindet?

  • Die Passwörter von allen Accounts ändern, bei denen diese E-Mail Adresse verwendet wird
  • Starke Passwörter verwenden, zudem für jeden Account ein eigenes Passwort
  • Für die Passwortverwaltung am Besten seriöse Passwortmanager wie Dashlane (kostenlos) oder NordPass (kostenpflichtig) verwenden
  • Immer die 2-Faktoren-Authentifizierung für E-Mails und andere Accounts verwenden
Weitere Quellen: security affairs, security boulevard, DerStandard
Auch interessant:


Hinweis: Stand zum Veröffentlichungsdatum.
Verwendete Bilder, Screenshots und Medien dienen ausschließlich der sachlichen Auseinandersetzung im Sinne des Zitatrechts (§ 51 UrhG).
Teile dieses Beitrags können KI-gestützt erstellt und redaktionell geprüft worden sein.
(Mehr zur Arbeitsweise)