Die Behauptung
Der Instagram-Account der CSU-Landesgruppe im Bundestag veröffentlichte Inhalte mit der Botschaft „Free Palestine“ und eine Beleidigung gegen den israelischen Premierminister.
Wahr
Wahr. Dahinter steckte jedoch ein Hacker-Angriff auf den Instagram-Account der CSU am Mittwoch, 27.11.2024. Die Partei hat den Vorfall schnell aufgeklärt und die Kontrolle über das Profil zurückgewonnen.
Pro-Palästina Inhalte auf Instagram-Profil der CSU
Auf der Instagram-Seite der CSU-Landesgruppe im Bundestag tauchten am Mittwochnachmittag unerwartet Pro-Palästina-Inhalte auf, darunter der Schriftzug „Free Palestine“. Zusätzlich wurde der israelische Premierminister Benjamin Netanyahu beleidigt („Son of a Bitch Netanyahu“).
Diese Posts lösten schnell eine Welle der Empörung und Verwirrung aus, vor allem in den sozialen Medien wie X (ehemals Twitter), wo Screenshots der Beiträge verbreitet wurden.
Die Christlich-Sozialen reagierten umgehend mit einer Klarstellung: Ihr Instagram-Account sei Opfer eines Hackerangriffs geworden. In einem Statement auf Instagram hieß es:
„Auf den Instagram-Account der CSU im Bundestag hat es am Mittwochnachmittag einen Hackerangriff gegeben. Unbekannte haben das @CSU_bt-Profil gekapert, Inhalte verändert, Beleidigungen angefügt und „Free Palestine“-Bilder eingestellt.“
Klarstellung der CSU auf ihrem Instagram-Kanal
Der Angriff wurde – so vermutet die Partei – im Zusammenhang mit der Israel-Reise von Alexander Dobrindt, dem Vorsitzenden der CSU-Landesgruppe, verübt. Dobrindt hatte am Montag den israelischen Premierminister Netanyahu in Jerusalem getroffen, um politische Gespräche zu führen.
Wer steckt hinter dem Angriff?
Bisher ist nicht bekannt, wer für den Hackerangriff verantwortlich ist. Die Christlich-Soziale Union teilte mit, dass der Vorfall in Zusammenarbeit mit Meta schnell behoben werden konnte. Weitere Angriffe auf andere Kanäle wurden bislang nicht festgestellt.
Die zeitliche Nähe zwischen dem Angriff und Dobrindts Israel-Reise legt jedoch die Vermutung nahe, dass politische Motive dahinterstecken könnten. Ob es sich dabei um Aktivisten, politische Gegner oder andere Akteure handelt, bleibt unklar.
Fazit
Der Vorfall ist ein Beispiel für die Gefahren von Cyberangriffen im politischen Bereich. Obwohl der Angriff schnell aufgeklärt wurde, zeigt er, wie einfach es ist, durch solche Aktionen für Verwirrung und Unruhe zu sorgen. Wer hinter der Attacke steckt, bleibt offen.
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Hinweis: Stand zum Veröffentlichungsdatum.
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