Manchmal lässt sich das Unvermeidliche nicht vermeiden. Die unglaubliche Reichweite des Internets, gepaart mit der natürlichen Neugier und dem wachsenden Interesse an Sex im Jugendalter, führt häufig dazu, dass Kinder und Jugendliche mit pornografischen Darstellungen konfrontiert werden. Studien zeigen, dass viele Zwölfjährige bereits mit Pornografie in Berührung gekommen sind und dass der Zugang zu Pornografie über Smartphones und Computer weit verbreitet ist. Wie können Eltern damit umgehen? Lassen Sie uns gemeinsam dieses heikle Thema beleuchten und Ihnen einige hilfreiche Tipps geben.

Der Elefant im Raum: Der erste Schritt zur Lösung

Es ist wichtig, sich nicht von dem Gedanken überwältigen zu lassen: „Hilfe, mein Kind schaut sich Pornos im Internet an!“ Stattdessen sollten Eltern lernen, offen und konstruktiv mit dem Thema umzugehen. Der erste Schritt ist das Gespräch mit dem Kind. Sprechen Sie das Thema ohne Vorwürfe und ohne Angst vor Strafe an. Machen Sie deutlich, dass Sexualität etwas Positives ist und dass es völlig in Ordnung ist, Fragen dazu zu haben.

Was die Filme nicht zeigen: Die Realität hinter der Fiktion

Es ist wichtig, Ihrem Kind zu erklären, dass Pornos nicht die Realität zeigen. Sie sind wie Fantasyfilme, in denen Schauspieler und technische Tricks eingesetzt werden, um eine Geschichte zu erzählen. Sie spiegeln nicht die Komplexität, die Emotionen und das Einfühlungsvermögen wider, die eine echte sexuelle Beziehung ausmachen.

Es ist auch wichtig, Ihr Kind über die rechtlichen Aspekte von Pornografie und die Regeln an seiner Schule aufzuklären. In vielen Schulen kann der Besitz von pornografischen Videos auf dem Handy ernsthafte Konsequenzen haben, z. B. einen Schulverweis. Ihr Kind muss die möglichen Konsequenzen seines Handelns verstehen.

Quellen der Information: Wo kann sich Ihr Kind richtig informieren?

Zeigen Sie Ihrem Kind, wo es sich über Sexualität informieren kann. Das Internet bietet viele seriöse Seiten für Jugendliche, um sicher und verantwortungsvoll mit dem Thema umzugehen, wie zum Beispiel die Seite www.rataufdraht.at. Hilfreich sind auch Informationsmöglichkeiten außerhalb des Internets, wie z.B. die Broschüre „Love, Sex und so …“ des BMFJ.

Die Medienkritik: Wie Sie Ihr Kind zu einem kritischen Konsumenten machen

Helfen Sie Ihrem Kind, ein kritisches Medienverständnis zu entwickeln. Dazu gehört auch die Fähigkeit, zwischen inszenierter Pornografie und realer Sexualität zu unterscheiden. Ermutigen Sie Ihr Kind, das Gezeigte zu hinterfragen und auf ungesunde Darstellungen zu achten.

Körperbewusstsein und Selbstbestimmung: Die Schlüssel zur Selbstverantwortung

Fördern Sie das Körperbewusstsein und die Selbstbestimmung Ihres Kindes. Bringen Sie ihm bei, eigene Entscheidungen zu treffen und die Verantwortung dafür zu übernehmen. Vermitteln Sie Ihrem Kind, dass sein Körper ihm gehört und dass es das Recht hat, über seine Sexualität selbst zu bestimmen.

Fazit: Es ist leicht, in Panik zu geraten, wenn man hört: „Hilfe, mein Kind schaut sich Pornos im Internet an! Es ist jedoch wichtig, Ruhe zu bewahren und das Gespräch zu suchen. Das Ziel sollte nicht sein, die Neugier Ihres Kindes zu unterdrücken, sondern ihm zu helfen, ein gesundes Verständnis von Sexualität zu entwickeln. Es ist ein Gespräch, das über Pornografie hinausgeht und das Vertrauen, die Offenheit und das Verständnis zwischen Ihnen und Ihrem Kind stärkt. Es ist ein Weg, den wir als Gesellschaft gemeinsam gehen müssen, und mit der richtigen Herangehensweise kann er zu einer wertvollen Lektion für Ihr Kind werden.

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