Kurz vor Weihnachten tauchen immer mehr Statusbeiträge auf, die mit dem Thema “Warnung für Weihnachtsmärkte” zu tun haben.
Erst vor wenigen Tagen haben wir über den Damenhandschuh berichtet in dem angeblich eine Nadel versteckt war. Angeblich war in der Nadel die Droge “Scopolamin” gewesen! Dieser Statusbeitrag hat sich als Falschmeldung heraus gestellt und auch die Polizei hat dazu eine Pressinfo veröffentlicht. Siehe: https://www.mimikama.org/die-nadel-im-damenhandschuh/
9.12.2013: Ein Facebook-Nutzer hat erneut einen Statusbeitrag veröffentlicht!
Diese lautet (1:1 Kopie)
WARNUNG!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
Leute geb acht wenn euch auf dem weihnnachtsmarkt jemand mit parfüm besprühen mochte,heute geschehen auf dem weihnnachtsmarkt bochum der sohn meiner freundin und ein freund wurden am handgelenk angesprüht sie konnten nicht aufhören dran zu riechen es war leider mit dogen vermischt,beide liegen auf der intensiv station der eine kommt langsam zur besinnig der andere ist immer noch bewusstlos also geb acht
Vergleichen wir einmal die beiden Statusbeiträge miteinander!
Aktueller Statusbeitrag:
Statusbeitrag / Damenhandschuh
- In beiden Fällen geschah es auf einem Weihnachtsmarkt.
- In beiden Fällen waren Drogen im Spiel.
- Einmal war die Droge in einem Handschuh versteckt und in dem aktuelle Fall war dies mit einem Parfum vermischt.
Im Netz findet man zu diesem FALLE keinen entsprechenden Hinweis, der diesen Fall bestätigen könnte!
Ist der Fall nun eine Falschmeldung?
Dies wird wahrscheinlich nur der Ersteller selbst sagen können, aber vergleicht man die beiden Fälle, dann könnte man auch hier annehmen, dass es sich um eine Falschmeldung handelt!
(Sollte der Ersteller des Statusbeitrages dies hier lesen, so kann er mit uns Kontakt aufnehmen. www.mimikama.org/eTicket )
Was ist wenn dies gar keine Droge war?
ZDDK-Anmerkung: Die Bandbreite verschiedener Reaktionen auf diverse Duftstoffe sind sehr vielfältig und reichen von
Atembeschwerden,
Kopfschmerzen,
tränenden bzw. brennenden Augen,
Hautirritationen,
Ekzemen,
Taubheitsgefühlen,
Übelkeit,
Müdigkeit,
Konzentrationsschwierigkeiten bis hin zu
Asthmaanfällen,
Krämpfen oder
Bewusstlosigkeit.
Wir werden diesen Fall im Auge behalten und diesen Bericht ggf. erweitern und aktualisieren!
Hinweis: Stand zum Veröffentlichungsdatum.
Verwendete Bilder, Screenshots und Medien dienen ausschließlich der sachlichen Auseinandersetzung im Sinne des Zitatrechts (§ 51 UrhG).
Teile dieses Beitrags können KI-gestützt erstellt und redaktionell geprüft worden sein.
(Mehr zur Arbeitsweise)

