Manche würden es zu gern wissen … wer sich denn alles so auf dem eigenen Facebook Profil herumtreibt. Doch es gibt sie nicht – die so genannten „Profilviewer“.

Und trotzdem erhalten Nutzer immer wieder „Angebote“ diesbezüglich und oft siegt die Neugierde dann doch.

Es handelt sich hierbei um folgende Status-Beiträge, die im News Feed auftauchen:

Screenshot by mimikama.org
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Na das ist doch witzig Ich habe schon gedacht dass ich das nie heraus finden werde! Tja, jetzt weiß ich es! Grüße gehen raus an meine Ex! Guck selber:

Wir wissen es – Gebe mir die Liste!
Mehr als 2421 Menschen benutzen diese App.

Kann aber auch so aussehen:

Screenshot by mimikama.org
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zeigemir.xyz

facebook

Sie hatten (31) Besucher auf Ihrem Profil in den letzten 2 Tagen.

Um die Liste einzusehen, klicken Sie auf den Knopf . Wir posten nichts In Ihrem Namen.

Zu Meiner Stalker-Liste

Auf jeden Fall wird hier gelockt – und zwar in eine Falle!

Der Faktencheck

Seit Jahren kursieren verschiedene Variationen dieser „Stalking-Liste“ auf Facebook, die Beschreibung dazu ist jedoch immer ähnlich.

Wer dem Link jedoch folgt, findet sich in einem mehrstufigen Ablauf wieder, der den Nutzer bewusst täuscht um am Ende mit Hilfe einer App, die man unbemerkt aktiviert, Zugriff auf das eigene Profil erhält.

Ziel: Zugriff auf das öffentliche Profil

An dieser Stelle möchten wir nochmals darauf hinweisen: Solche Profilviewer funktionieren NICHT!

Keine App kann diese Daten auslesen … der Nutzer erteilt der App lediglich das Recht auf das „öffentliche Profil“ und somit auch den Zugriff von Dritten darauf.

Es handelt sich also quasi um eine „Hintertür“ zum Nutzerprofil – gut für die Betrüger, schlecht für den Nutzer.

„Klickt man also auf den Knopf“ stehen dem Betreiber der App ab diesem Moment jegliche Informationen zur Verfügung, die der Nutzer in seinem Facebook-Profil auf „öffentlich“ gestellt hat.

Dies kann das öffentliche Profil, die Freundesliste, die Emailadresse, Chronik-Beiträge, Fotos und auch die Freundesliste betreffen.

Ergebnis:

Ja, es mag sein, dass gewisse Tests und Analysespiele diverse Daten des Nutzers benötigen, damit der User bei den Tests ein Ergebnis vorgezeigt bekommt. ABER sollte man wirklich so FREIZÜGIG mit DATEN umgehen?

Mit nur einen einzigen Klick hat der Nutzer etliche DATEN an den BETREIBER übermittelt. Also FINGER WEG von solchen dubiosen Statusbeiträgen!

Zudem wird hier mit einem Vorwand gelockt. Einen Profilviewer bzw. eine „Stalker-Liste“ für Faceobook-Besucher gibt es NICHT.


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Hinweise: 1) Dieser Inhalt gibt den Stand der Dinge wieder, der zum Zeitpunkt der Veröffentlichung aktuell war. Die Wiedergabe einzelner Bilder, Screenshots, Einbettungen oder Videosequenzen dient zur Auseinandersetzung der Sache mit dem Thema.
2) Einzelne Beiträge entstanden durch den Einsatz von maschineller Hilfe und wurde vor der Publikation gewissenhaft von der Mimikama-Redaktion kontrolliert. (Begründung)