Diese Puppen wollt ihr definitiv nicht im Kinderzimmer haben!

Entdecke die Risiken von High-Tech Puppen, die Kinder ausspionieren können. Mimikama informiert über Datenlecks und die Gefahren moderner Spielzeuge

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High-Tech Spielzeug, das unsere Kinder ausspioniert? Was nach einem SiFi-Horrorszenario klingt, ist bereits Realität. Diese Puppen wollt ihr definitiv nicht im Kinderzimmer haben!

Wie auf RP Online berichtet, warnt der Verbraucherschutz vor möglichen Datenlecks bei Kinderspielzeug mit Internetverbindung.

Laut RP Online hatte der europäische Verbraucherverband Beuc am Dienstag erklärt:

“Über die Puppe “My Friend Cayla” und dem Roboter “i-Que” können sich Dritte ohne Schwierigkeiten mit Kindern unterhalten.”

Der norwegische Verbraucherverband Forbrukerrådet Norge zeigt diese Gefahr in einem Video auf:

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Was die “Spionage-Puppe” alles kann:

Bleiben wir vorerst bei dem Beispiel “Cayla”.

Stellen Kinder der Puppe eine Frage, verbindet sich diese per Bluetooth mit einer Mobiltelefon-App (normalerweise befindet sich das Mobiltelefon im Besitz eines Elternteils) und greift dann auf das Internet zu, um Antworten auf die Frage des Kindes zu finden. Dabei wird die Sprache aufgezeichnet und durch ein “Sprache-zu-Text”-Protokoll in eine Suchanfrage umgewandelt. Die gleiche Methode wird für “i-Que” verwendet.

Dabei kritisiert Forbrukerrådet Norge, dass man die Puppe durchaus als Headset für das Smartphone missbrauchen könne und die Nutzungsbedingungen gegen das EU-Recht verstoße.

So behalte sich der Hersteller “Vivid” das Recht vor, die Bedingungen später ohne das Wissen der Endverbraucher zu ändern, Daten für persönliche Werbung zu nutzen und diese an Dritte weiterzugeben, wo sie umfassend genutzt werden.

Hierbei werden Informationen nicht nur an die US-Firma geschickt, sondern auch in andere Länder.

Verbraucherverbände in Norwegen, Frankreich, Schweden, Griechenland, Belgien, Irland und den Niederlanden wollen laut Beuc Beschwerde bei nationalen Verbraucherschutz- oder Datenschutzbehörde einreichen.

Genaue Informationen zum Test des norwegischen Verbraucherschutzes findet ihr hier: Toy Report (Engl.)

Keine Entwicklung in Hinsicht “Sichere Verbindung”

Schon im Jahre 2015 hatte BBC “Cayla” gehackt. Das Problem der unsicheren Verbindung ist demnach nicht neu, wurde aber bis jetzt auch nicht behoben.

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Fazit:

Kennt man sich ein wenig damit aus, wie man sich in eine Verbindung zwischenschalten kann, ist es ein Leichtes, sich über diese Puppen mit dem Kind zu verständigen. Generell dürfte bei dem Thema internetfähiges Spielzeug noch einiges im Argen liegen, da nicht nur die Kommunikation mit Dritten eine Gefahr für das Kind darstellt, sondern auch Marketingstrategien und somit Manipulation stattfinden kann.

Will man keine böse Überraschung erleben, sollte man diese Puppen meiden oder sehr genau beim Hersteller nachfragen …

Quelle: PR Online, BEUC, Forbrukerrådet


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