Es geht um ein Foto und eine Portion Whataboutismus: Auf einem Bild ist eine Werbetafel abgebildet. Jemand such nach Dieselfahrzeugen für Osteuropa.
Das Wichtigste über „Dieselfahrzeuge für Osteuropa“ in Kürze:
- Foto zeigt Fahrzeug mit Werbetafel
- Das Bild ist kein Fake
- Tatsächlich werden Fahrzeuge für den Export gesucht
Ein weißer Pritschenwagen, ein großes Werbeplakat, eine Aufschrift, die so manchen Social Media Nutzer verärgert: „Dieselfahrzeuge für Osteuropa gesucht“ ist deutlich auf diesem Werbeplakat zu lesen.
Viele Menschen fragen sich: Warum dürfen „die“ einfach so mit dem alten Diesel fahren, in Deutschland jedoch gibt es überall Probleme mit Umweltzonen? Schnell ist ist man bei der Klimapolitik angelangt und dem Vergleich, warum Deutsche alles zahlen sollen, andere wiederum nicht.
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Dieser Vergleich findet sich entsprechend auch zu dem Foto mit dem Pritschenwagen. Dieselfahrzeuge für Osteuropa, in Deutschland jedoch keine? Man liest als Beschreibung des Postings:
…..so läuft es,in anderen Ländern fahren unsere Autos weiter und die Deutschen zahlen die Zeche und retten das Weltklima……

Dieses Foto wirft bei vielen Nutzern aber auch die Frage auf, ob die Werbebotschaft „Dieselfahrzeuge für Osteuropa gesucht“ echt ist oder ob Photoshop-Philipp da am Werk war. Wir starten den Faktencheck!
Dieselfahrzeuge: Kein Fake!
Diese Fahrzeuge mit der Werbetafel gibt es wirklich. Ja, wir sprechen von Fahrzeugen, da dieser Pritschenwagen kein Einzelstück ist. Es handelt sich um eine Werbetafel, die von einer Firma aus Bad Oldesloe genutzt wird.
Es geht dabei um Autos für Export nach Osteuropa, speziell werden Dieselfahrzeuge mit einem Hubraum bis 2000 cm3 gesucht. Die Firma hat entsprechend auch ein Inserat auf Kleinanzeigen eBay veröffentlicht (vergleiche archivierte Version).
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Verkauf nach Osteuropa
Tatsächlich ist der Verkauf von alten Dieselfahrzeugen nach Osteuropa kein neues Phänomen. Bereits 2018 berichtete beispielsweise der Spiegel davon, dass viele Dieselfahrzeuge nach Rumänien, Tschechien oder in die Slowakei exportiert werden. Der Grund sind nicht existierende Umweltzonen, sowie der geringere Verbrauch bei Dieselfahrzeugen.
Der Deutschlandfunk geht mit dem Artikel „Ein zweites Leben für alte deutsche Diesel“ noch tiefer in die Materie ein und beleuchtet zudem die Verschiebung des Umweltproblems von West nach Ost (Artikel hier).
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