Kennt Ihr den Unterschied zwischen einer Mailbox und einem Briefkasten am Haus? Nun, am Haus kann man einen Aufkleber mit der Aufschrift “bitte keine Werbung einwerfen” anbringen.

An der eigenen Mobilfunknummer kann man das leider nicht, und da mittlerweile auch fast jeder ein Mobiltelefon hat, werden zunehmend Messengerdienste und SMS als Werbeverteiler missbraucht.

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Gimme that Porsche!

Der Werbespam im Klartext:

Lieber Mobilfunkkunde,Sie wurden unter 1500 Personen gezogen!Nutzen Sie Ihre 12h gratis Chance auf einen Porsche!klicken+eintragen: [Link]

Die Seite, welche sich nun hinter dem Link verbirgt, generiert standortabhängig ihren Inhalt, so dass, je nach Land, aus dem sie aufgerufen wird, ein anderer Inhalt dargestellt werden kann. Gleiches gilt für den Aufruf von verschiedenen Geräten: am PC/Notebook erscheint nur Werbung ohne jeden Bezug auf ein Porschegewinnspiel, interessant wird es jedoch, ruft man den Link auf einem Smartphone auf.

Auf dem PC:

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Der Link am Smartphone: eine Datenkrake

Wer also aus der SMS heraus den Link aufruft, landet auf einer “Gewinnspielseite”, die im klassischen Stile der Datenkraken aufgebaut ist.

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(Screenshot: Telemarkservice24.com)

Das “Trusted Gewinnspiel” (was ein bekloppter Ausdruck) verspricht die Gewinnmöglichkeit auf ein Porsche 911 Cabriowochenende, bzw. als Sekundärgewinn einen Tankgutschein. Groß eingeblendet ist das Wort “AVIS”, also wird deutlich suggeriert, es handle sich um ein Gewinnspiel und einen Preis des Fahrzeugvermieters AVIS.

Irgendwie riecht das ganze jedoch ….  nach …

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Datenkrake!

Jawoll, wieder nix, sondern nur eine dümmliche SMS einer Datenkrake. In diesem Falle hat es die Firma MAXX PRO GmbH auf die Nutzerdaten abgesehen.

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Gehandhabt wird das dieses Gewinnspiel ganz ähnlich den bisher bekannten Gutschein- und Gewinnspielen: hier sind sogenannte “Lead Generierer” am Werke.

MERKE!

Kaum einer hat im Netz etwas zu verschenken! Speziell im Falle der immer wieder angebotenen Gutscheine (von welcher Firma auch immer) stecken Datenhändler dahinter, man bezahlt also teuer mit den persönlichen Daten – und ein anschließender Gewinn ist mehr als fraglich.

Autor: Andre, Mimikama.at


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