Kein Fake: Diskussion um „Mohren Apotheke“

Achtung: Die Diskussion um die „Mohren Apotheke“ in Frankfurt sorgt für Aufregung. Mimikama informiert über rassistische Begriffe und deren Veränderungen

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Oder alternativer Titel: „Der Mohr hat seine Schuldigkeit getan“?
Das wusste auch schon Shakespeare zu berichten und entließ den Mohren mit den Worten „er kann gehen“.

Nach dem Wunsch einer Interessenvertretung aus Frankfurt, der Kommunalen Ausländerinnen und Ausländer Vertretung, soll der Begriff Mohr als Namensgeber für Apotheken im Stadtgebiet Frankfurt ausgedient haben und gehen.

Um die Anfragen dazu zu beantworten: Ja, ein entsprechender Initiativantrag liegt nach übereinstimmenden Berichten bei der Stadtverwaltung Frankfurt vor, denn dort in Frankfurt sollen rassistische Ausdrücke aus dem Stadtbild verschwinden.

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Gemüter uneins

So sollen eben auch die „Mohren-Apotheke“ und die „Apotheke zum Mohren“ ihre Namen ändern.

Letztere hat sich nach dem ehemaligen Hotel benannt in deren Gemäuer sie jetzt Räumlichkeiten angemietet hat.

An der denkmalgeschützten Sandsteinfassade prangt in großen Lettern der Name des ehemaligen Hotels „Zum Mohren“, denkmalgeschützt, das heißt der Name wird da wohl noch eine Weile stehen.

Jetzt gibt es gute Argumente hüben wie drüben, die von unserer Seite aus unkommentiert bleiben.

Historisch

Die Mohren waren einstmals die Heilkundigen und es zollten ihnen damals die Apotheker mit der Namenswahl Respekt. Damals als positiv geprägter Begriff, im heutigen Sprachgebrauch eher oftmals kritisch gesehen.

Um es auf den Punkt zu bringen: In Frankfurt diskutiert man im Moment auf kommunaler Ebene, ob die Apotheken umbenannt werden sollen.

Quellen:

RP Online
RP Online (2)
Hessenschau
Frankfurter Rundschau
Frankfurter Neue Presse


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