UPDATE 1.11.2015: Mittlerweile hat sich Tobias Müller, ein Stammleser von ZDDK, sich der Sache angenommen und Kontakt zu Michis Mutter aufgenommen. Beide haben nun für Michi eine eigene Webseite ins Leben gerufen, über die sich nun Pfleger und Interessierte melden können.
Diese erreicht man ab sofort unter: http://www.michl.tm-computertech.de/
Um was ist es gegangen?
“Ich bin der Michi, komme aus dem Landkreis Traunstein, sehr grenznah, und bin seit einem Unfall mit drei Jahren beatmet und habe einen hohem Querschnitt.”
So begann der Statusbeitrag des kleinen Michl Max. Der Junge ist 11 Jahre alt. Seit einem Unfall im Alter von drei Jahren ist der kleine Michi querschnittsgelähmt und muss auch beatmet werden. Gerne würd der Junge bei seiner Familie bleiben. Dazu jedoch braucht er eine Pflegekraft, die sich um ihn kümmert. Findet er keine Pflegekraft, dann muss der Junge in ein Heim.
Dieser Statusbeitrag berührte viele User und da der Beitrag “Öffentlich” ist, wurde dieser bereits über 60.000 mal geteilt.
Einen Tag später hatte der Junge sich bei seinen Fans bedankt.
MOMENT! 11 JAHRE ist der Junge alt?
Müssen Facebook-Nutzer nicht mindestens 13 Jahre alt sein, um auf Facebook ein Konto erstellen zu können?
JA dem ist so und Facebook dürfte dies auch bemerkt haben. Denn das Konto wurde gesperrt.
Hierbei handelte es sich um ein privates Profil und nicht um eine Facebook-Seite! Hätte man einer Sperre umgehen können indem man vielleicht eine “SEITE” für einen guten Zweck ins Leben gerufen hätte?
Dies berichtet auch der Bayrische Rundfunk!
Zitat: Ob das Facebook recht sein kann? Über 60.000 mal haben Menschen den Hilferuf des kleinen Michl aus dem Landkreis Traunstein geteilt, der durch einen Unfall vom Hals an gelähmt ist und beatmet wird. Rund 50 von ihnen haben eine Antwort in sein Privat-Postfach geschickt – darunter Pflegekräfte, die sich die ambulante Betreuung von Michl vorstellen könnten. Doch die Antworten sind verschwunden – wie der ganze Account des Elfjährigen.
Screenshot: BR.de
E-Mail von Michl an Facebook „Ihr nehmt mir jetzt die Möglichkeit, Leute zu finden, damit ich zuhause bleiben kann. Ihr löscht ohne Vorwarnung mein Konto, jetzt sind alle Daten weg – und das sind sehr viele, die ich noch nicht lesen konnte!“
Viele User sind empört!
“Solch berührende Statusbeiträge und Accounts werden gesperrt. Nicht aber Accounts und Statusbeiträge / Kommentare in denen immer wieder gehetzt wird.”
Die Facebook-Community ist verwundert darüber, dass so ein Beitrag entfernt wird, aber nicht jene Beiträge die Hunderte Male wegen Hetze gemeldet wurden.
Und wieder steht Facebook in der Kritik! Zurecht?
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Hinweise: 1) Dieser Inhalt gibt den Stand der Dinge wieder, der zum Zeitpunkt der Veröffentlichung aktuell war. Die Wiedergabe einzelner Bilder, Screenshots, Einbettungen oder Videosequenzen dient zur Auseinandersetzung der Sache mit dem Thema.
2) Einzelne Beiträge entstanden durch den Einsatz von maschineller Hilfe und wurde vor der Publikation gewissenhaft von der Mimikama-Redaktion kontrolliert. (Begründung)





