„Wenn du nur ein Körnchen Barmherzigkeit besitzt, dann … „

Falsche Behauptungen über ein Bild eines Kindes werden entlarvt. Mimikama bietet Aufklärung und zeigt die Hintergründe zu diesem irreführenden Bild

Wird hier auf einem Kleinkind herumgetrampelt, weil es Muslim ist?

Ein bereits uns bekanntes Bild wird abermals in den sozialen Netzwerken geteilt. Darauf zu sehen: eine erwachsene Person, die mit beiden Beinen auf einem Kleinkind steht.

Mimikama braucht Verstärkung – hilf uns, eine weitere Person ins Team zu holen

Der Text zu dem Bild lautet:

image

Wenn du nur ein Körnchen Barmherzigkeit besitzt, dann soll das Bild innerhalb von 24 std die ganze Welt bekommen.

Ein kleines Kind in Bourma. Der Grund dafür, dass ihm das passiert ist, dass es ein Muslim ist.

Der Faktencheck

Wir hatten bereits 2015 mit diesem Bild zu tun. Kollege Andre erkannte, dass das Foto zwar echt ist, aber aus dem Kontext gerissen wurde.

Die Aussage auf dem Bild stimmt also nicht.

Zu sehen ist hier der Wunderheiler (Geisterheiler) Amzad Fakir aus Bangladesch. Dieser setzt immer wieder gewaltsame Methoden ein, wenn es um das Thema Heilung bei Krankheiten geht.

Er selbst ist kein islamischer Prediger und hat hier auch kein Baby deswegen zu Tode getreten.

Amzad Fakir wurde bereits das erste Mal am 9.4.2012, wegen angewendeter Methoden, verhaftet.

Quellen:

Snopes
Hoax or fact

Kostenlos · der tägliche Mimikama-Newsletter

Fakten statt Aufregung. Direkt in dein Postfach.

Die wichtigsten Faktenchecks und Meldungen des Vortags – jeden Morgen kostenlos und unabhängig vom Social-Media-Algorithmus.

Ich möchte den oben angeführten Newsletter erhalten und stimme zu, dass meine E-Mail-Adresse zu diesem Zweck verarbeitet wird. Ich kann den Newsletter jederzeit abbestellen. Details in der Datenschutzbestimmung.


Hinweis: Stand zum Veröffentlichungsdatum.
Verwendete Bilder, Screenshots und Medien dienen ausschließlich der sachlichen Auseinandersetzung im Sinne des Zitatrechts (§ 51 UrhG).
Teile dieses Beitrags können KI-gestützt erstellt und redaktionell geprüft worden sein.
(Mehr zur Arbeitsweise)