Menschen in Ulanhot in China staunten nicht schlecht, als sie ein Naturphänomen entdeckten: Eine riesige Eisscheibe, die sich im Kreis dreht.

Ulanhot ist die Hauptstadt des Hinggan-Bundes im Nordosten des Autonomen Gebiets Innere Mongolei der Volksrepublik China. Menschen aus der Umgebung staunen aktuell nicht schlecht, als sie eine riesige Eisscheibe entdeckten, die sich kontinuierlich um die eigene Achse dreht.

Wie entsteht dieses Phänomen?

Es ist schon faszinierend, wozu die Natur imstande ist. Tatsächlich werden solche Eisschollen gelegentlich in den kälteren Klimazonen beobachtet. Dabei kann sie moderat sein, wie die oben gezeigte, aber auch einen Durchmesser von 90 Metern erreichen.

Ein Forscherteam aus Belgien untersuchte das Phänomen im März 2016 und hat hierfür Eisblöcke von 85 mm Durchmesser und 14 mm Dicke in einer Schüssel mit warmen Wasser schmelzen lassen. Die Scheibe begann ebenfalls beim Schmelzen im Wasserbad zu rotieren.

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Der Grund: Das schmelzende Eis erzeugt Wasser, welches schwerer als das umgebende Wasser ist. Ab 4 Grad Celsius ist Wasser am schwersten und sinkt ab. Die Wassermoleküle sinken aber nicht senkrecht ab, sondern verursachen seitliche Bewegungen (man denke an den Abflussstrudel in der Badewanne). Die Eisscheibe beginnt zu rotieren und wird durch die Rotation kreisrund geschliffen, wenn sie wo anstößt. Für die Rotation kann aber auch das fließende Wasser verantwortlich sein.

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Weitere Quellen: GEO, borncity
Artikelbild: Glomex
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