Emotet: Schlimmster E-Mail-Trojaner unterwegs!

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📖Wie erkennt man schädliche Programme auf dem eigenen Gerät? Antworten finden Sie im Leitfaden Malware erkennen.

Emotet gilt als „König der Schadsoftware“ – noch immer ist der Banking-Trojaner eine der schlimmsten Bedrohungen durch Schadsoftware.

Der Trojaner Emotet habe laut Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik „erhebliche Durchschlagswirkung“. Zusammen mit Bundesminister Horst Seehofer weist das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) darauf hin, dass die Bedrohung durch Schadsoftware aus dem Netz weiterhin hoch bleibt.

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Zum Schutz empfiehlt das BSI:

  1. Sicherheits-Updates zeitnah installieren.
  2. Anti-Viren-Software nutzen und regelmäßig aktualisieren.
  3. Daten regelmäßig durch ein Backup sichern.
  4. Ein gesondertes Benutzerkonto zum Surfen und E-Mails schreiben einrichten.
  5. Dateianhänge von E-Mails nur mit Vorsicht öffnen.
  6. In den Nachrichten enthaltene Links vor dem Anklicken prüfen.

Sollte dein Rechner mit Emotet infiziert sein, setzt du deinen Rechner am besten neu auf.

Informationen zu Emotet

Der Trojaner liest die Kontaktbeziehungen und E-Mail-Inhalte aus den Postfächern infizierter Systeme aus. Diese Informationen nutzen die Täter zur weiteren Verbreitung des Schadprogramms.

Das funktioniert so: Empfänger erhalten E-Mails mit authentisch aussehenden, jedoch erfundenen Inhalten von Absendern, mit denen sie erst kürzlich in Kontakt standen. Aufgrund der korrekten Angabe der Namen und Mailadressen von Absender und Empfänger in Betreff, Anrede und Signatur wirken diese Nachrichten auf viele authentisch. Deswegen verleiten sie zum unbedachten Öffnen des schädlichen Dateianhangs oder der in der Nachricht enthaltenen URL.

Ist der Computer erst infiziert, lädt Emotet weitere Schadsoftware nach, wie zum Beispiel den Banking-Trojaner Trickbot. Diese Schadprogramme führen zu Datenabfluss oder ermöglichen den Kriminellen die vollständige Kontrolle über das System. In mehreren dem BSI bekannten Fällen hatte dies große Produktionsausfälle zur Folge, da ganze Unternehmensnetzwerke neu aufgebaut werden mussten. Für Privatanwender kann eine Infektion den Verlust von Daten, insbesondere wichtiger Zugangsdaten, bedeuten.

  • Informieren Sie Ihr Umfeld über die Infektion, denn Ihre Mailkontakte sind in diesem Fall besonders gefährdet.
  • Ändern Sie alle auf dem betroffenen System  (zum Beispiel im Web-Browser) gespeicherten und eingegebenen Zugangsdaten.
  • Die Schadprogramme nehmen teilweise tiefgreifende (sicherheitsrelevante) Änderungen am infizierten System vor. Sollte Ihr Rechner mit Schadsoftware wie Emotet infiziert sein, dann empfiehlt das BSI, diesen Rechner neu aufzusetzen.


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