Seit WhatsApp zu Facebook gehört, wächst das Misstrauen bezüglich der Datenspeicherung. Nun behauptet eine WhatsApp-Nachricht, die sich in Kettenbrief-Manier verbreitet, dass das erste Profilbild noch auf deren Servern gespeichert sei.

 

„Wusstest du das?

Wenn man sein Profilbild auf WhatsApp ändert, behält WhatsApp das alte Bild ohne Erlaubnis in seinem Archiv. Der Beweis, auf den folgenden Link klicken und man sieht sein erstes Profilbild.“

…so die WhatsApp-Nachricht, welche sich derzeit stark verbreitet und über die wir bereits im März und im Januar berichteten. Am Ende der Nachricht findet sich dann auch noch ein gekürzter Link, der das Misstrauen noch verstärkt: Welche Phishing-Falle mag sich denn nun dahinter verstecken?

To click or not to click…

Die Antwort ist natürlich „not to click“, also keine unbekannten und gekürzten Links anklicken, wenn man sich nicht absolut sicher ist, was sich dahinter verbirgt!
Jedoch können viele Nutzer ihre Neugier auch nicht zügeln und wollen unbedingt ihr erstes Profilbild sehen!

IIII-AAAAHHH!!!

Screenshot Mimikama.at
Screenshot Mimikama.at

Tadaaaa! Das bekommt ihr also zu sehen, wenn ihr dem Link folgt. Euer erstes Profilbild. Oder auch nicht. Es sei denn, ihr seid ein Esel. Mit Sonnenbrille. Dann seid ihr cool!

Fazit: Scherzhafte Kettennachricht

Dies ist mal einer der ganz wenigen Ausnahmen, bei der ein Link einen nicht etwa auf gefälschte Gewinnspiele oder sonstigen Phishing-Müll leitet, es handelt sich um einen harmlosen Scherz.

Vorsicht ist dennoch angebracht!

Vielleicht bekommt ihr ja auch diese Nachricht. Und vielleicht wollt ihr euch dieses Eselsbild ebenfalls auf eurem Handy nochmal anschauen.
Wir raten: Tut es nicht!
Auch Betrüger kennen diese Scherznachricht und könnten sie dazu nutzen, nicht etwa das Eselsbild, sondern tatsächlich eine schädliche Seite hinter dem gekürzten Link zu verstecken!

So witzig diese Nachricht auch ist (und ja, wir sind da Spielverderber):
Unterbrecht solche Ketten besser, klickt keine unbekannten, gekürzten Links an, leitet sie nicht weiter. Denn ganz schnell kann auch hinter vermeintlich witzig gemeinten Nachrichten sich eine Phishing-Falle verbergen.

 


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Hinweise: 1) Dieser Inhalt gibt den Stand der Dinge wieder, der zum Zeitpunkt der Veröffentlichung aktuell war. Die Wiedergabe einzelner Bilder, Screenshots, Einbettungen oder Videosequenzen dient zur Auseinandersetzung der Sache mit dem Thema.
2) Einzelne Beiträge entstanden durch den Einsatz von maschineller Hilfe und wurde vor der Publikation gewissenhaft von der Mimikama-Redaktion kontrolliert. (Begründung)