Erteilt die Polizei Beförderungsaufträge? Zwei Asylanten und ein Schild mit der Aufschrift: „Fahren sie uns bitte nach Backnang“

Falschinformationen über Asylanten und Polizei verbreiten sich schnell. Mimikama bietet klare Fakten und Aufklärung zu diesem aktuellen Thema

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Für Aufsehen sorgt im Moment ein Statusbeitrag auf Facebook. In diesem wird behauptet, dass 2 Asylanten in einem Auto Platz nahmen, als die Frau, die gerade Ihr Auto betankt hat, an der Kasse war. Die beiden angeblichen Asylanten hielten angeblich ein Schild in der Hand auf dem stand: ““Fahren sie uns bitte nach Backnang“

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Der Statusbeitrag als Wortlaut:

Liebe Leute lasst Eure Mütter/Schwiegermütter/Freundin nicht mehr tanken fahren, denn folgendes ist hier in Waiblingen (bei Stuttgart) passiert: ……Vom Freund seinem Geschäftskollegen war die Schwiegermutter tanken, ging zur Kasse bezahlen und als Sie zurück kam, saßen in Ihrem Auto 2 Asylanten mit einem Schild: „Fahren sie uns bitte nach Backnang!”—-Die Frau rief die Polizei an,diese kam vorbei und sagte Ihr: “Sorry das müssen Sie tun um keinen Ärger zu bekommen. Wir begleiten Sie!”….Gesagt getan….Polizist saß auf Ihrem Beifahrersitz und Streifenwagen fuhr in Begleitung hinterher……Also stellt Euch ein auf kostenlose Taxifahrten…..Hundebesitzer haben da wohl mehr Glück—Kein Witz pure REALITÄT und die Asylanten bekommen vom BRD-Staat auch noch den Führerschein bezahlt, also Bus und Bahnfahrten kostenlos ist anscheinend nicht ausreichen!!!!!

Stimmt die Aussage?


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NEIN! Wir haben mit der Polizei Rücksprache gehalten und folgende Informanten dazu bekommen:

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Hallo Herr Sachs,

der übersandte Post im Internet ist in unserem Zuständigkeitsbereich schon mehrfach bekannt. Gleicher oder zumindest ähnlicher Inhalt, nur an anderem Ort und zu anderer Zeit. Es kann durchaus sein, dass sich ortsunkundige Flüchtlinge an Bürger wenden.
Dass die Polizei Beförderungsaufträge erteilt, aber sicher nicht. Welche geistige Qualität der Post hat, lässt sich zudem unschwer aus den Unterstellungen am Schluss ersichtlich.

Recherche: Mike S., mimikama.org


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