Die skurrile Meldung: Ja, tatsächlich waren es zwei Fässer Bier, die den ersten Gütertransport in einem Zug in Deutschland darstellten.
Bier im Zug: Man weiß ja über so manche historische Dinge Bescheid, die irgendwann einmal eine Uraufführung hatten. So wie beispielsweise die Bibel das erste Buch in Gutenbergs Buchdruck war (vergleiche).
Aber nur wenige Menschen wissen, aus was der erste Gütertransport in einem Zug in Deutschland bestand. Nun ja, es waren zwei Fässer Bier! Aber jetzt mal unter uns, was denn auch sonst?
[mk_ad]
Man darf sich unter diesem Transport aber nun keinen Güteranhänger oder ähnliche Transportvorrichtungen vorstellen. Es ist sogar ein sehr unspannender Transport gewesen, wie man auf der Webseite Nürnberginfos.de erfährt.
Das Bier als „Passagier“
Auf der entsprechenden Webseite liest man, dass diese 2 Bierfässer ganz normal in einem 3. Klasse Personenwagon eines Zuges einen Platz bekamen. Dieser erste Frachttransport fand am 11. Juni 1836, da war nichtmals eine Lokomotive (der Adler) davor, sondern es waren Pferde, die den Waggon gezogen haben. Es handelte sich dabei auch nicht um die Erstfahrt des Adlers.
„Dem Bierbrauer Herrn Lederer wird gestattet, mit dem ersten nach Fürth gehenden Wagen zwei Fässchen Bier an den Wirt zur Eisenbahn gegen Vergütung von sechs Kreuzern per Fässchen für Transportlohn zu senden, unter der Bedingung, daß solche jedes Mal von dem Wirt bei Ankunft des Wagens sogleich abgenommen werden. Der Herr Direktoralkommisär Dr. Löhner wird daher beauftragt, Sorge zu tragen, daß dieser kleine Anfang des Gütertransports in gehöriger Ordnung vor sich gehe, um solchen vielleicht späterhin ins Große ausdehnen zu können. Da der Personentransport nach Fürth ohnehin nicht zahlreich ist, so wird solches um so leichter auszuführen sein.“
[mk_ad]
Mehr über diesen ersten Gütertransport auf einer Eisenbahnschiene in Deutschland auf der Webseite Nürnberginfos.de .
Unser Kollege aus der Musikredaktion meint dazu:
Wusstest du schon, welcches Musikvideo das erste Video auf dem Sender M-TV war?
Artikelbild: Shutterstock / Von Mauro Carli
Wenn dir dieser Beitrag gefallen hat und du die Bedeutung fundierter Informationen schätzt, werde Teil des exklusiven Mimikama Clubs! Unterstütze unsere Arbeit und hilf uns, Aufklärung zu fördern und Falschinformationen zu bekämpfen. Als Club-Mitglied erhältst du:
📬 Wöchentlichen Sonder-Newsletter: Erhalte exklusive Inhalte direkt in dein Postfach.
🎥 Exklusives Video* „Faktenchecker-Grundkurs“: Lerne von Andre Wolf, wie du Falschinformationen erkennst und bekämpfst.
📅 Frühzeitiger Zugriff auf tiefgehende Artikel und Faktenchecks: Sei immer einen Schritt voraus.
📄 Bonus-Artikel, nur für dich: Entdecke Inhalte, die du sonst nirgendwo findest.
📝 Teilnahme an Webinaren und Workshops: Sei live dabei oder sieh dir die Aufzeichnungen an.
✔️ Qualitativer Austausch: Diskutiere sicher in unserer Kommentarfunktion ohne Trolle und Bots.
Mach mit und werde Teil einer Community, die für Wahrheit und Klarheit steht. Gemeinsam können wir die Welt ein bisschen besser machen!
* In diesem besonderen Kurs vermittelt dir Andre Wolf, wie du Falschinformationen erkennst und effektiv bekämpfst. Nach Abschluss des Videos hast du die Möglichkeit, dich unserem Rechercheteam anzuschließen und aktiv an der Aufklärung mitzuwirken – eine Chance, die ausschließlich unseren Club-Mitgliedern vorbehalten ist!
Hinweise: 1) Dieser Inhalt gibt den Stand der Dinge wieder, der zum Zeitpunkt der Veröffentlichung aktuell war. Die Wiedergabe einzelner Bilder, Screenshots, Einbettungen oder Videosequenzen dient zur Auseinandersetzung der Sache mit dem Thema.
2) Einzelne Beiträge entstanden durch den Einsatz von maschineller Hilfe und wurde vor der Publikation gewissenhaft von der Mimikama-Redaktion kontrolliert. (Begründung)

