Missbrauchen Google und Facebook tatsächlich ihre Marktmacht?
Eine EU-Kommission ist mit dieser Untersuchung betraut. Konkurrenten sollen sich dazu äußern und der Behörde zahlreiche Fragen beantworten.
Wie sammelt Google Daten und verdient damit Geld?
EU-Wettbewerbshüter analysieren die Vorteile durch die großen Datenmengen, die von Google und Facebook gesammelt werden. Fragen, wie die beiden Unternehmen ihre Daten erheben, ob dies den Wettbewerb einschränke, und wie wertvoll derartige Erhebungen im Internet seien, werden hier ausgearbeitet.
Richard Stables, Chef der Preisvergleichs-Seite Kelkoo, spricht von einer beängstigenden Datenmenge. Er fürchtet, dass die EU-Kommission nicht wisse, wie umfangreich Googles Datenerhebung über das Internet sei und darüber schockiert wäre.
[mk_ad]
Nach eigenen Angaben nutzt Google die Daten, um seine Dienste zu optimieren. Nutzern stehe es frei, ihre Daten jederzeit zu verwalten, zu löschen oder zu übertragen.
Fragebögen an Konkurrenten versendet
„Die Kommission hat im Rahmen einer vorläufigen Untersuchung der Praktiken von Google in Bezug auf die Erhebung und Verwendung von Daten durch Google Fragebögen verschickt. Die vorläufige Untersuchung läuft noch“, teilte die EU-Regulierungsbehörde laut Nachrichtenagentur Reuters mit.
Daten in Verbindung mit lokalen Suchdiensten, Online-Werbung, Anmeldediensten und anderen Themen sind die Schwerpunkte in den Fragebögen, die bis zum 7. Januar beantwortet werden müssen.
Auch Konkurrenten von Facebook erhalten Fragen. Durch die Antworten möchte die EU-Kommission herausfinden, wie Facebook Daten sammelt. Partner und Wettbewerber des sozialen Netzwerkes sind aufgefordert anzugeben, warum sie Daten an Facebook weitergeben, und wie bedeutsam diese Daten sind.
Beschwerde-Brief von 41 Preisvergleichsportalen
EU-Wettbewerbskommissarin Margrethe Vestager, seit Dezember geschäftsführende Vizepräsidentin und Kommissarin für Digitales, erreichte ein Brief von 41 Preisvergleichsportalen. In diesem beschweren sich die Konkurrenten über den Umgang bzw. Missbrauch seiner Marktmacht seitens Google im Bereich „Shopping“ für Produktsuche und Preisvergleich. Verfasser des Briefs – u.a. Idealo, Billiger.de oder Ladenzeile.de – fordern, „Google endlich in die Schranken zu weisen“.
Quelle: faz.net
Artikelbild: Google
Wenn dir dieser Beitrag gefallen hat und du die Bedeutung fundierter Informationen schätzt, werde Teil des exklusiven Mimikama Clubs! Unterstütze unsere Arbeit und hilf uns, Aufklärung zu fördern und Falschinformationen zu bekämpfen. Als Club-Mitglied erhältst du:
📬 Wöchentlichen Sonder-Newsletter: Erhalte exklusive Inhalte direkt in dein Postfach.
🎥 Exklusives Video* „Faktenchecker-Grundkurs“: Lerne von Andre Wolf, wie du Falschinformationen erkennst und bekämpfst.
📅 Frühzeitiger Zugriff auf tiefgehende Artikel und Faktenchecks: Sei immer einen Schritt voraus.
📄 Bonus-Artikel, nur für dich: Entdecke Inhalte, die du sonst nirgendwo findest.
📝 Teilnahme an Webinaren und Workshops: Sei live dabei oder sieh dir die Aufzeichnungen an.
✔️ Qualitativer Austausch: Diskutiere sicher in unserer Kommentarfunktion ohne Trolle und Bots.
Mach mit und werde Teil einer Community, die für Wahrheit und Klarheit steht. Gemeinsam können wir die Welt ein bisschen besser machen!
* In diesem besonderen Kurs vermittelt dir Andre Wolf, wie du Falschinformationen erkennst und effektiv bekämpfst. Nach Abschluss des Videos hast du die Möglichkeit, dich unserem Rechercheteam anzuschließen und aktiv an der Aufklärung mitzuwirken – eine Chance, die ausschließlich unseren Club-Mitgliedern vorbehalten ist!
Hinweise: 1) Dieser Inhalt gibt den Stand der Dinge wieder, der zum Zeitpunkt der Veröffentlichung aktuell war. Die Wiedergabe einzelner Bilder, Screenshots, Einbettungen oder Videosequenzen dient zur Auseinandersetzung der Sache mit dem Thema.
2) Einzelne Beiträge entstanden durch den Einsatz von maschineller Hilfe und wurde vor der Publikation gewissenhaft von der Mimikama-Redaktion kontrolliert. (Begründung)

