Hunderte Inserate lockten Bürger mit vermeintlichen Steuervergünstigungen für Solarpanels

In den USA erzürnt eine groß angelegte Betrugskampagne mit gefälschter Werbung auf Facebook die Gemüter von Bürgern und Politikern. Online-Gauner haben es über ein Jahr lang geschafft, hunderte von Inseraten in dem sozialen Netzwerk zu platzieren, die Nutzer dazu aufriefen, Solarpanels zu installieren und dafür „enorme Steuervergünstigungen“ zu kassieren. Bei dem Schwindel ging es allerdings nur darum, an User-Daten heranzukommen. Facebook löschte die Scam-Ads erst, nachdem sich mehrere Politiker beschwerten, die in den Anzeigen zu sehen waren.

Kritik an Facebook-Kontrollen

„Diese betrügerische Werbung verwendete Fotos von beinahe jedem US-Gouverneur – und manchmal sogar von Präsident Donald Trump – um zu behaupten, dass man mithilfe von neuen, lukrativen Steueranreizen tatsächlich Geld machen könnte, wenn man bei sich zuhause Solartechnologie installiert“, schreibt „Phys.org“.

Dafür müssten die Nutzer lediglich ihre Adresse, ihren E-Mail-Kontakt und ihre Telefonnummer angeben. „Wer das tat, wurde auf Webseiten weitergeleitet, die diese Infos sammeln und die Betroffenen damit zu leichten Opfern für künftige Betrügereien machen“, heißt es.

Dass Facebook hunderte Scam-Ads über ein Jahr lang ungehindert auf dem eigenen Portal verbreitete, stößt bei Experten auf Unverständnis.

„Die ganze Sache zeigt einmal mehr, wie leicht es Internetbetrügern fällt, Menschen monatelang unentdeckt an der Nase herumzuführen. Sie wirft auch die Frage auf, ob große Tech-Firmen wie Facebook überhaupt in der Lage sind, irreführende Werbung zu kontrollieren“,

meint Young Mie Kim, Professorin an der School of Journalism and Mass Communication der University of Wisconsin-Madison http://wisc.edu .

„Haben Anzeigen entfernt“

„Diese betrügerischen Einschaltungen haben auf Facebook nichts verloren“, so Facebook-Sprecherin Devon Kearns. „Wirt haben diese Seiten und Anzeigen entfernt und werden auch in Zukunft weiterhin gegen solche Betrügereien vorgehen“, verspricht sie und verweist darauf, dass das Portal auf einen automatisierten Prozess setze, um Bilder, Texte und die Positionierung von Werbung zu prüfen. „User können es auch jederzeit melden, wenn sie glauben, dass Werbeanzeigen unsere Regeln verletzen“, merkt Kearns an.

Quelle: pte


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