Teilen von Lebensgeschichten und Gemeinschaftsgefühl stoppt Isolation

Personen über 60 Jahre profitieren von Social Media sehr. Das zeigt eine aktuelle Studie von Forschern der Pennsylvania State University. Ältere Erwachsene, die während der Erhebung viele persönliche Geschichten auf Facebook teilten, empfanden insgesamt ein höheres Gemeinschaftsgefühl. Je mehr sie ihre Profile personalisierten, desto mehr Kontrolle hatten sie.

Isolation kein Schicksal

Für ihre Forschungsarbeit haben sich die Wissenschaftler mit 202 Teilnehmern im Alter von 60 Jahren oder darüber beschäftigt, die Facebook bereits seit einem Jahr nutzen. 79,7 Prozent davon waren Frauen und 20,3 Prozent Männer. Insbesondere für die Erwachsenen, die durch ihr Alter nicht mehr so mobil sind, könnten Facebook und andere soziale Netzwerke eine entscheidende Rolle dabei spielen, ihre Isolation zu erleichtern und ihnen das Gefühl zu vermitteln, Teil einer großen Gemeinschaft zu sein.

„Dies sind feinkörnige Erkenntnisse, die besagen, dass bestimmte Dinge, die sie auf Facebook tun, ihnen Genugtuung geben können, wie die Erfüllung von Bedürfnissen nach Aktivität, Interaktionen mit anderen, ein größeres Gefühl der Handlungsfähigkeit und dem Aufbau von Gemeinschaft“,

erläutert Studienautor Shyam Sundar.

Plattformen gezielt anpassen

Wenn sich ältere Menschen gut mit digitalen Trends wie Chats, Messengern und auch sozialen Plattformen auskennen, sind sie auch gesünder. Das hat bereits eine vorangegangene Studie der University of Exeter gezeigt (pressetext berichtete). Besonders der größer werdende Anteil von älteren Menschen in sozialen Netzwerken sollte den Studienautoren zufolge ein Antrieb für die Entwickler sein, ihre Plattformen anzupassen.

„Sie sollten Funktionen schaffen, welche ältere Erwachsene auf ein gleiches Level heben und ihre Privatsphäre schützen. Weitere Funktionen, die ältere Erwachsene dazu ermutigen, Nachrichten mit anderen auszutauschen und zu visualisieren, könnten auch Websites interaktiver für diese Gruppe machen. Man könnte Online-Interaktionen zwischen Personen aus verschiedenen Generationen verbessern“,

resümieren die Researcher.


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