→Wie erkennt man Facebook-Betrug im Alltag? Antworten finden Sie im Leitfaden Facebook-Betrug.
Von mehreren Nutzern bekommen wir die Mitteilung, dass auf dem Handy derzeit wieder ein Popup zu sehen ist, welches scheinbar von Facebook kommt.
So sieht es aus:
Screenshot: mimikama.org
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Auch wenn es optisch so wirkt, als sei man noch auf Facebook, so ist Vorsicht angebracht: Diese Popups locken in Datensammel-Fallen oder wollen schädliche Software installieren.
Auslöser sind oftmals Werbebanner
Diese Popups tauchen nicht nur auf, wenn man auf Facebook unterwegs ist, sondern häufig auch auf seriösen Webseiten (sogar manchmal auf mimikama.org, wie uns Nutzer berichteten).
Auch seriöse Webseitenbetreiber haben keinen Einfluss, welche Werbebanner auf der eigenen Seite angezeigt werden! Sie stellen nur den Werbeplatz zur Verfügung, der Inhalt jedoch hängt vom Anbieter und von dem Surfverhalten der Nutzer ab.
Wie kann man diese Popups verhindern?
Facebook verwendet für Webseiten einen eigenen Browser, einen sogenannten „InApp-Browser“. Diesen kann man jedoch deaktivieren, damit man externe Links nicht mehr innerhalb der Facebook-App, sondern im Standardbrowser des Smartphones sieht.
Öffnet hierzu die Facebook-App auf eurem Smartphone.
Ruft die Einstellungen der App über das Symbol mit den drei Balken in der oberen Menüleiste auf.
Scrollt herunter, bis zu “Einstellungen und Privatsphäre“…
..und hier direkt darunter zu den “Einstellungen”
Tippt man nun den Punkt “Medien und Kontakte” an, findet man…
…hier die Option „Links werden extern geöffnet“ vor.
Aktiviert die Option, um externe Links über die Facebook-App wie gewohnt wieder mit dem von euch favorisierten Android-Browser öffnen zu können.
Sicherheitshalber solltet ihr sogenannten Mehrwertdienste generell bei eurem Handyanbieter sperren lassen, denn man kann sich nie sicher sein, dass solche Werbebanner / Apps nicht im Hintergrund aktiv werden.
Tom Wannenmacher ist Gründer und Chefredakteur von Mimikama, Österreichs führender Faktencheck-Organisation. Seit 2011 kämpft er gegen Desinformation und Internetbetrug.
Hinweis: Stand zum Veröffentlichungsdatum. Verwendete Bilder, Screenshots und Medien dienen ausschließlich der sachlichen Auseinandersetzung im Sinne des Zitatrechts (§ 51 UrhG). Teile dieses Beitrags können KI-gestützt erstellt und redaktionell geprüft worden sein. (Mehr zur Arbeitsweise)
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