Es ist nicht überall Facebook drin, wo Facebook drauf steht!

Im Moment sind E-Mails im Umlauf, die auf den ersten Blick wirken, als würden sie von Facebook stammen.

In diesen Nachrichten ist von einem Preisgeld in Höhe von einer Million US-Dollar die Rede:

Dieses Schreiben bekam ich heute:
FACEBOOK INC
1601 WILLOW ROAD MENLO PARK, CA 94025
www.facebook.com
contact.facebook2014@gmail.com

Lieber Facebook-Nutzer:

Dies ist, um Sie darüber zu informieren, dass Ihr Facebook-Konto ein Preisgeld von $1,000,000.00 (Eine Million US-Dollar) für die Edition 2019 Facebook-Aktion gewonnen hat.

Wir gratulieren Ihnen, dass Sie einer der ausgewählten Personen sind.

Es wird daher empfohlen, die folgenden Informationen an die Geschäftsführung von FACEBOOK INC zu senden, um Ihren Anspruch zu bearbeiten [contact.facebook2014@gmail.com]

1. Vollname …
2. Land …
3. Kontakt Adresse …
4. Telefonnummer …
5. Heirat-Status …
6. Besetzung …
7. Unternehmen …
8. Alter …

Herzlichen glückwunsch!! Noch einmal.

Aus Sicherheitsgründen raten wir allen Gewinnern, diese Informationen von der Öffentlichkeit geheim zu halten, bis Ihr Anspruch bearbeitet und Ihr Preis an Sie freigestellt wird. Dies ist Teil unseres Sicherheitsprotokolls, um zu vermeiden, dass ein doppelter Anspruch und eine ungerechtfertigte Nutzung dieses Programms durch nicht-teilnehmer-oder inoffizielles Personal gewährleistet wird.

Senden Sie Informationen an die offizielle Bearbeitungsanspruchsadresse {contact.facebook2014@gmail.com]

Büro des Präsidenten
CEO von Facebook
Mark Zuckerberg
contact.facebook2014@gmail

Nicht nur, dass diese E-Mail äußerst dubios ist – nein: Der Absender verlangt auch noch, dass der vermeintliche Gewinner sensible Daten an eine seltsam anmutende E-Mail-Adresse schickt!

Datenverlust und Vorschussbetrug

Oft geht es hier zwar wirklich um Geld, aber nicht darum, dass der Empfänger welches bekommt. Solche Nachrichten leiten einen so genannten Vorschussbetrug ein!

Das heißt: Der Betrüger hinter dieser Mail verlangt zum Beispiel eine Bearbeitungsgebühr, damit der Gewinner das Preisgeld überhaupt ausbezahlt bekommt. Diese Gebühr ist in Vorleistung zu bezahlen … Und schon schnappt die Falle zu!

Der Vorschussbetrug wird vor allem mit der Nigeria Connection in Verbindung gebracht. Im Internet haben die wenigsten etwas zu verschenken!

Schickst Du Deine Daten an die E-Mail-Adresse (im Glauben, eine Million US-Dollar zu bekommen), kannst Du mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit davon ausgehen, dass zunächst einmal irgendwelche Gebühren zu bezahlen sind – und Deine Daten  weiterverarbeitet werden.

Solche Internetbetrüger haben sich oft auf Kreditkartenbetrug, Dokumentenfälschung und Vorschussbetrug spezialisiert und sind auch mit Fake-Profilen auf Facebook unterwegs.

Unser Tipp: Wenn Dir jemand eine riesige Menge Geld anbietet, sei misstrauisch und gib weder Deine Daten bekannt, noch zahle Geld im Voraus!


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