Weniger Bühne für Fake-News und mehr Kontrolle über geteilte Nachrichten – Facebook setzt auf alternative Methoden
Wie heise Online und SEO Südwest berichten, will das Social Media Unternehmen Facebook zukünftig Fake-News “kleiner” darstellen und mit Hilfe von “maschinellem Lernen” diese auch besser erkennen.
War sich Facebook im Jahre 2016 noch sicher, dass ein Hinweis mit rotem Icon auf Fake News, das Teilen von diesen reduzieren würde, hatte diese Maßnahme jedoch einen gegenteiligen Effekt. Nach dem Motto “Was verboten ist, ist besonders reizvoll”, sorgte die Kennzeichnung für einen Anstieg der Shares und Likes.
Jetzt versucht es das Unternehmen mit einem ganz neuen Ansatz: Im Kampf gegen die falschen Nachrichten kommt eine Kombination aus maschinellem Lernen und Nutzerdaten zum Zuge, die Fake News besser erkennen soll. So wird eine Liste von Kandidaten erzeugt, die externen Fakten-Checkern zur Prüfung vorgelegt werden. Nach eigenen Aussagen arbeitet Facebook weltweit mit rund 20 Organisationen zusammen, die Nachrichten auf ihren Wahrheitsgehalt überprüfen. Durch diese Methode können sich diese Prüfer bereits vorab auf einen kleineren Teil potentieller Falschnachrichten konzentrieren.
Werden Fake News erkannt, soll dann die Wahrnehmung auf Facebook direkt eingeschränkt werden, indem sie einfach kleiner und weniger prominent dargestellt werden. Bilder, die mit den Falschnachrichten angezeigt werden, sollen künftig nur mehr ein Zehntel der Größe von vertrauenswürdigen Nachrichten haben.
Zudem sind noch weitere Ansätze geplant, wie zum Beispiel das Löschen von Konten, wenn man sich unter einer falschen Identität anmeldet oder es wird gezielt nach Ähnlichkeiten zwischen Facebook-Seiten gesucht, um Netzwerken von Fake-News-Urhebern das Handwerk zu legen. Auch sollen Seiten, die falsche Meldungen verbreiten, keine Anzeigen mehr schalten dürfen und das maschinelle Lernen beschränkt sich nicht nur mehr auf Texte, sondern soll auch Bilder analysieren können.
Nochmals im Überblick:
- Facebook wird Fake-News inklusive Bilder in Zukunft weniger prominent darstellen
- maschinelles Lernen wird weiterentwickelt und soll nicht nur Texte, sondern auch Bildmaterial auswerten können
- Meldet man sich mit einer falschen Identität an, wird das Konto gelöscht
- Facebook sucht gezielt nach Ähnlichkeiten zwischen Facebook-Seiten, um Fake-News-Urheber zu erkennen
- Seiten, die Fake-News verbreiten, dürfen keine Anzeigen mehr schalten oder hosten
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Hinweise: 1) Dieser Inhalt gibt den Stand der Dinge wieder, der zum Zeitpunkt der Veröffentlichung aktuell war. Die Wiedergabe einzelner Bilder, Screenshots, Einbettungen oder Videosequenzen dient zur Auseinandersetzung der Sache mit dem Thema.
2) Einzelne Beiträge entstanden durch den Einsatz von maschineller Hilfe und wurde vor der Publikation gewissenhaft von der Mimikama-Redaktion kontrolliert. (Begründung)

