Lohnt sich eine Fahrradversicherung? Vor Diebstahl ist ein Fahrrad oft in der Hausratversicherung mit versichert. Allerdings sind die Bedingungen für den Versicherungsschutz da meist strenger als bei einer Fahrradversicherung. Die ist je nach Wert des Drahtesels unterschiedlich teuer – und lohnt sich meist nur bei sehr teuren Rädern, die oft draußen stehen.
Fahrradversicherung: Wer braucht denn sowas?
Ein typisches Utensil des Schüler- und Studentenlebens ist das Fahrrad. Je teurer es ist, desto mehr schmerzt ein Verlust. Jedes Jahr werden in Deutschland rund 230.000 Fahrräder geklaut. Die Polizei klärt jedoch nur rund neun Prozent der Diebstähle auf. Grund genug, ein teures Rad zu versichern.
Günstige Anbieter von Fahrradversicherungen versichern in der Regel nur gegen Diebstahl. Wer bereit ist, mehr Geld auszugeben, bekommt auch mehr Schutz für seinen Drahtesel – auch bei Unfallschäden oder Vandalismus. Alles in allem lohnt sich eine spezielle Fahrradversicherung aber eigentlich nur, wenn das Rad sehr teuer ist, nachts immer draußen steht oder ihr keine Hausratversicherung habt, in der das Fahrrad mitversichert ist.
Fahrrad versichern kostet
Wie teuer eine Fahrradversicherung ist, hängt in der Regel vom Wohnort und vom Wert des Fahrrads ab. Lebt ihr in einer für Fahrräder gefährlichen Gegend, sind die Beiträge höher. Für ein Fahrrad, das rund 500 Euro wert ist, müsst ihr im Jahr zwischen 50 und rund 140 Euro Versicherungskosten veranschlagen. Bei 1.500 Euro Wert sind es, abhängig vom Versicherungsschutz, sogar ab 80 bis über 500 Euro. In vielen Fällen fahren Studierende also mit einer Hausratversicherung günstiger, wenn ihnen der dort mögliche Fahrradschutz ausreicht – die ersetzt dann auch noch Möbel und Klamotten, zum Beispiel wenn eingebrochen wird.
Aber Achtung: Versicherungsbedingungen beachten
Nur wenn ihr abends noch mit dem Rad unterwegs seid, darf es nachts draußen stehen. Sonst gibt es im Schadensfall von vielen Hausratversicherungen kein Geld. Bei einer speziellen Fahrradversicherung ist das anders: Da darf das Rad so oft und so lange vor der Tür stehen, wie ihr wollt. In beiden Fällen muss es aber abgeschlossen oder (noch besser) an einen nicht beweglichen Gegenstand wie Laterne oder Zaun gekettet sein. Ein gutes Schloss – oft geben Versicherer vor, welches verwendet werden sollte – ist also die erste Voraussetzung für Schadenersatz. Und oft verhindert das schon, dass überhaupt Schaden entsteht.
Quelle: Checked4You
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