Falsche Mail im Namen des Bundesministeriums der Justiz in Umlauf!
Diese E-Mail inkl. Dateianhang ist ein FAKE und stammte NICHT vom Bundesministerium der Justiz und / oder von Interpol
In einer gefälschten E-Mail mit dem Betreff: „Gerichtlicher Untersuchungsbericht“ werden die E-Mail Empfänger darüber informiert, dass in Anwendung der Bestimmung 390-1 ein Fall eröffnet wurde und dass man sich nun innerhalb von 24 Stunden melden solle. Macht man diese nicht, dann können sich gegen den Empfänger die erhobenen Vorwürfe verschärfen.
Es handelt sich dabei um diese gefälschte E-Mail, NICHT vom Bundesministerium der Justiz und auch nicht von der Interpol ausgestellt wurde

Bei der E-Mail dabei ein Dateianhang, dass angeblich vom Bundesministerium der Justiz und der Interpol stammen soll. In der mit dem „Bundesministerium für Justiz“ und dem „Interpol“-Logo versehenen Dokument, wendet sich angeblich Herr Mag. Gerhard Pürstl an die angeschriebene Person und behauptet, der Empfänger sei jetzt Gegenstand eines Strafverfahrens in Bezug auf Pädopornografie,, Exhibitionismus und Cyberpornografie. Die Strafe würde sich hier auf bis zu sieben Jahren belaufen sowie eine Geldstrafe in der Höhe von 100.000 EUR. Es handelt sich dabei um diesen Dateianhang:

Reagieren Sie nicht auf diese Mails und antworten Sie nicht an die dort angegebenen Adressen. Sollten Anhänge enthalten sein, so öffnen Sie diese auf keinen Fall, da sich dahinter u.a. Schadsoftware verbergen kann.
Hinweis: Diese Mails sind gefälscht und stammen nicht von den genannten Behörden. Wer eine solche Mail bekommen hat, sollte bitte nicht den Anhang öffnen und/oder keine persönlichen Daten an die dort genannten Mailadressen zurücksenden. Falls Sie der gefälschten Aufforderung nachgekommen sein sollten, informieren Sie Ihre örtliche Polizeidienststelle und erstatten Sie ggf. Anzeige.
- Versenden Sie niemals Ausweiskopien an unbekannte Personen!
- Weiterhin kann es zu Zahlungsaufforderungen im Anschluss der Kontaktaufnahme kommen.
- Kommen Sie keiner Zahlungsaufforderung nach!
- Seien Sie vorsichtig, wenn Sie solche Mails bekommen.
- Es besteht zudem immer die Gefahr von Schadsoftware, die als Anhang mitgeschickt wird.
Kann auch in dieser Form versendet werden:

Soll ich auf diese E-Mail antworten?
Nein, auf gar keinen Fall. Diese Fake-E-Mail stammt nicht von der Polizei, der Interpol, der Europol oder wie in diesem Fall vom Bundesministerium der Justiz in Österreich, sondern von Kriminellen. Sobald Sie antworten, bestätigen Sie den Kriminellen, dass Ihre E-Mail-Adresse existiert. In weiterer Folge können Sie mit der Forderung eines hohen Geldbetrags rechnen.
Woran erkenne ich, dass es sich um Betrug handelt?
- E-Mail-Adressen: Sehen Sie sich die E-Mail-Adresse des Absenders genau an.
- Fehlende Anrede: Wenn es keine Anrede gibt und du nur mit einem „Hallo“ oder mit „Sehr geehrte Dame, sehr geehrter Herr“ angesprochen werden, kannst du davon ausgehen, dass das Schreiben massenhaft an unzählige Personen versendet wurde.
- Unterschiedliche Anredeformen: Mal wird man geduzt, dann gesiezt.
- Keine konkrete Beschreibung der Straftat: Sie werden einer Straftat beschuldigt. Worum es sich aber genau handelt, wird nicht ausgeführt – also wann, was, wo konsumiert oder geteilt wurde.
- Zeitdruck und zahlreiche Drohungen: Das Schreiben erzeugt Druck, sofort zu antworten. Antwortet man nicht innerhalb von 24 oder 48 Stunden, wird angeblich ein Haftbefehl gegen Sie ausgestellt. Auch wird „deine Datei“ an die Medien weitergegeben, Sie sollen dabei öffentlich bloßgestellt werden.
- Bestrafung ohne Anhörung: Sie werden ohne eine Anhörung und persönliche Aussage bestraft. Dabei handelt es sich um kein offizielles Vorgehen!
- Unvollständige Sätze, Übersetzungsfehler: Achte auf die Schreibweise. Hier finden sich unvollständige Sätze, diverse Begrifflichkeiten und auch die Grammatik sind teilweise falsch.
Keine offizielle Behörde versendet derartige Schriftstücke!
Lesen Sie auch:
Wenn dir dieser Beitrag gefallen hat und du die Bedeutung fundierter Informationen schätzt, werde Teil des exklusiven Mimikama Clubs! Unterstütze unsere Arbeit und hilf uns, Aufklärung zu fördern und Falschinformationen zu bekämpfen. Als Club-Mitglied erhältst du:
📬 Wöchentlichen Sonder-Newsletter: Erhalte exklusive Inhalte direkt in dein Postfach.
🎥 Exklusives Video* „Faktenchecker-Grundkurs“: Lerne von Andre Wolf, wie du Falschinformationen erkennst und bekämpfst.
📅 Frühzeitiger Zugriff auf tiefgehende Artikel und Faktenchecks: Sei immer einen Schritt voraus.
📄 Bonus-Artikel, nur für dich: Entdecke Inhalte, die du sonst nirgendwo findest.
📝 Teilnahme an Webinaren und Workshops: Sei live dabei oder sieh dir die Aufzeichnungen an.
✔️ Qualitativer Austausch: Diskutiere sicher in unserer Kommentarfunktion ohne Trolle und Bots.
Mach mit und werde Teil einer Community, die für Wahrheit und Klarheit steht. Gemeinsam können wir die Welt ein bisschen besser machen!
* In diesem besonderen Kurs vermittelt dir Andre Wolf, wie du Falschinformationen erkennst und effektiv bekämpfst. Nach Abschluss des Videos hast du die Möglichkeit, dich unserem Rechercheteam anzuschließen und aktiv an der Aufklärung mitzuwirken – eine Chance, die ausschließlich unseren Club-Mitgliedern vorbehalten ist!
Hinweise: 1) Dieser Inhalt gibt den Stand der Dinge wieder, der zum Zeitpunkt der Veröffentlichung aktuell war. Die Wiedergabe einzelner Bilder, Screenshots, Einbettungen oder Videosequenzen dient zur Auseinandersetzung der Sache mit dem Thema.
2) Einzelne Beiträge entstanden durch den Einsatz von maschineller Hilfe und wurde vor der Publikation gewissenhaft von der Mimikama-Redaktion kontrolliert. (Begründung)

