Mitarbeiter der Deutschen Umwelthilfe (DUH) rufen angeblich bei Autohäusern an, um nach gespeicherten Kundendaten zu fragen.
Die Anrufe gibt es wirklich, die Anrufer jedoch sind falsch!
So melden sich bisher unbekannte Personen telefonisch bei Autohäusern und geben sich als Mitarbeiter der DUH oder anderen Vereinen aus und fragen, ob und welche Daten einer bestimmten Privatperson (real oder nicht existent) bei dem Autohaus gespeichert seien.
Die DSGVO-Falle
Gemäß der Datenschutzgrundrechtsverordnung (DSGVO) dürfen solcherlei Auskünfte nicht einfach so über das Telefon gegeben werden. Viele Arbeitnehmer sind sich dessen aber nicht bewusst und geben Auskunft, ob solche Daten gespeichert sind oder auch nicht.
Und genau hier liegt die Falle: Bereits die Aussage, dass keine Daten gespeichert sind, ist ein Verstoß gegen die DSGVO. Dies machen sich die anrufenden Personen zunutze und verschicken an die angerufenen Autohäuser Abmahnungen wegen Verstoß gegen die DSGVO.
Die einzig korrekte Antwort, die ein Mitarbeiter bei solchen Anrufen geben sollte, ist, dass eine solche Anfrage schriftlich erfolgen muss, mündliche Auskünfte dürften aus datenschutzrechtlichen Gründen nicht gegeben werden.
Die DUH dementiert einen Zusammenhang
Zumeist geben sich die Anrufer als Mitarbeiter der Deutschen Umwelthilfe aus, weswegen auch viele Nutzer direkt vor Anrufen der DUH auf Facebook warnen:

Auf ihrere Homepage informiert die DUH die Nutzer darüber, dass diese Anrufe nicht von ihren Mitarbeitern kommen.
„Die Deutsche Umwelthilfe bedankt sich beim ZLW für den Hinweis und möchte allen Betroffenen mitteilen, dass sie keine Anrufe bei Autohäusern tätigt, um Informationen über personenbezogene Daten oder deren Speicherung abzufragen. Auch werden seitens der DUH keine Abmahnungen auf der Grundlage der DSGVO ausgesprochen, weder in diesem konkreten Fall noch grundsätzlich. Die DUH kontrolliert ausschließlich Rechtsverstöße mit Umweltbezug.“
Zudem bittet die DUH darum, sämtliche schriftliche Abmahnungen, die aufgrund eines solchen Anrufs erfolgten, der Polizei und der DUH zur Verfügung zu stellen.
Wenn dir dieser Beitrag gefallen hat und du die Bedeutung fundierter Informationen schätzt, werde Teil des exklusiven Mimikama Clubs! Unterstütze unsere Arbeit und hilf uns, Aufklärung zu fördern und Falschinformationen zu bekämpfen. Als Club-Mitglied erhältst du:
📬 Wöchentlichen Sonder-Newsletter: Erhalte exklusive Inhalte direkt in dein Postfach.
🎥 Exklusives Video* „Faktenchecker-Grundkurs“: Lerne von Andre Wolf, wie du Falschinformationen erkennst und bekämpfst.
📅 Frühzeitiger Zugriff auf tiefgehende Artikel und Faktenchecks: Sei immer einen Schritt voraus.
📄 Bonus-Artikel, nur für dich: Entdecke Inhalte, die du sonst nirgendwo findest.
📝 Teilnahme an Webinaren und Workshops: Sei live dabei oder sieh dir die Aufzeichnungen an.
✔️ Qualitativer Austausch: Diskutiere sicher in unserer Kommentarfunktion ohne Trolle und Bots.
Mach mit und werde Teil einer Community, die für Wahrheit und Klarheit steht. Gemeinsam können wir die Welt ein bisschen besser machen!
* In diesem besonderen Kurs vermittelt dir Andre Wolf, wie du Falschinformationen erkennst und effektiv bekämpfst. Nach Abschluss des Videos hast du die Möglichkeit, dich unserem Rechercheteam anzuschließen und aktiv an der Aufklärung mitzuwirken – eine Chance, die ausschließlich unseren Club-Mitgliedern vorbehalten ist!
Hinweise: 1) Dieser Inhalt gibt den Stand der Dinge wieder, der zum Zeitpunkt der Veröffentlichung aktuell war. Die Wiedergabe einzelner Bilder, Screenshots, Einbettungen oder Videosequenzen dient zur Auseinandersetzung der Sache mit dem Thema.
2) Einzelne Beiträge entstanden durch den Einsatz von maschineller Hilfe und wurde vor der Publikation gewissenhaft von der Mimikama-Redaktion kontrolliert. (Begründung)

