Falsche Polizeibeamte verschafften sich Zugang zur Wohnung – Zeugenaufruf

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TEUGN, LKRS. KELHEIM – Am Dienstag, 11.07.2017, gegen 09.30 Uhr, verschafften sich nach derzeitigem Kenntnisstand unter dem Vorwand Polizeibeamte zu sein, Zugang zum Wohnhaus eines 56-Jährigen und erbeuteten Schmuck, Goldbarren und Münzen in Höhe eines sechsstelligen Betrages.

Anschließend flüchteten die Männer vermutlich mit einem grauen Ford Focus mit Nürnberger Kennzeichen. Die drei Männer waren zivil gekleidet und trugen Holster mit Waffen. Folgende Beschreibung liegt vor:

  • 1. Tatverdächtiger: männlich, ca. 185 cm groß, ca. 60 – 65 Jahre alt, dünne/schlanke Statur, graue Haare, er sprach hochdeutsch, auffällige Brille, die Seitenbügel der Brille waren orange/schwarz getupft, zur Tatzeit trug er blaue Schuhe mit schwarzer dunkler Sohle, dunkle Hose, langärmelige, schwarze Weste, am Gürtel trug er eine kleine Tasche vorne am Gürtel
  • 2. Tatverdächtiger: männlich, ca. 170 cm groß, ca. 60 Jahre alt, untersetzte Statur, er sprach hochdeutsch, er trug ein Pistolenholster, zur Tatzeit war er bekleidet mit einer dunklen Hose, hellblaues Hemd, schwarze langärmelige Weste mit mehreren Taschen, graue Stoffhandschuhe
  • 3. Tatverdächtiger: männlich, ca. 45 Jahre alt, etwa 170 cm groß, deutlich muskulöse Statur, gebräunte Haut, schwarze Haare, er sprach deutsch mit ausländischem Akzent, Bartträger, zur Tatzeit trug er eine schwarze Stoffhose, eine dunkle Weste, in seinem Lederholster trug er eine Schusswaffe, schwarze Handschuhe

Eine sofort eingeleitete Fahndung, auch unter Einbindung eines Polizeihubschraubers, verlief bislang ergebnislos.

Die Ermittlungen der Kripo Landshut dauern derzeit an.

Wer hat am Dienstag, 11.07.2017 gegen 09.00 Uhr bis 09.30 Uhr verdächtige Beobachtungen im Bereich der Blumenstraße gemacht?

Sachdienliche Hinweise werden erbeten an die Kripo Landshut, Tel. 0871/9252-0 oder jede andere Polizeidienststelle.

Die Kriminalpolizei warnt in diesem Zusammenhang vor dem Auftreten falscher Polizeibeamter, die sich Zugang zu Wohnungen verschaffen möchten und gibt folgende Verhaltenstipps:

  • Fragen Sie die Personen, die sich als Polizeibeamte ausgeben nach dem Namen und der Dienststelle. Lassen Sie sich den Dienstausweis zeigen.
  • Sofern Sie Zweifel daran haben, dass es sich bei der Person um einen echten Polizeibeamten handelt, rufen Sie bei der genannten Dienststelle an. Suchen Sie sich die Telefonnummer der Dienststelle immer selbst heraus.
  • Kontaktieren Sie, wenn möglich, Personen Ihres Vertrauens hinzu (Nachbarn, Verwandte, Bekannte).
  • Lassen Sie keine fremde Personen in ihre Wohnung und rufen Sie unverzüglich über den Notruf „110“ die Polizei an.
  • Erstatten Sie sofort Anzeige, wenn Sie Opfer solcher Täter geworden sind.

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