Smartphone-Nutzer wissen, wie nervig die Roter Punkt-Benachrichtigungen in der Facebook-App sein können.
Ständig hat man den Eindruck, irgendetwas Wichtiges zu verpassen, obwohl es oftmals nur ein gepostetes Meme oder ein belangloser Beitrag ist. So tippt man in der App hin und her, damit man auch alles gesehen hat, vergeudet damit aber eigentlich nur die Zeit.
Facebooks Gedanke bei den Benachrichtigungen kam nicht von ungefähr: Auf diese Weise bleiben die Nutzer länger in der App, was wiederrum die Werbetreibenden freut. Allerdings merkte Facebook anscheinend, dass die Nutzer damit nicht sehr zufrieden sind, weswegen sie nun eine „Entschleunigung“ der App anstreben.
„Wir denken darüber nach, wie die Leute ihre Zeit in der App verbringen und stellen sicher, dass die Zeit gut genutzt wird.“
so ein Facebook-Sprecher zu „TechCrunch„. Das Unternehmen scheint zu merken, dass deren Bestreben nach mehr Aufmerksamkeit für die App langsam nach hinten losgeht: Viele Nutzer öffnen die App trotz Benachrichtigungen gar nicht mehr, da sie zu genervt von zu vielen Benachrichtigungen sind.
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Ein neuer Schalter
Bereits Anfang Juni entdeckte die Expertin Jane Manchung Wong im Quelltext der App jene Funktion und berichtete darüber auf Twitter:
Zwar gibt es eine Abschaltfunktion bereits seit geraumer Zeit, jedoch musste man jede Funktion einzeln öffnen, um sie an- und abschalten zu können. Dies wird künftig mit allgemeineren Schaltern vereinfacht werden.
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Auch eine Funktion, alle Nachrichten auf einmal als „Gelesen“ zu markieren, wird in die Facebook-App implementiert werden:
Die Funktion ist bereits bei einigen Nutzern in der Facebook-App enthalten. Um zu überprüfen, ob ihr zu dem kleinen Kreis gehört, tippt auf die drei Striche rechts oben -> Einstellungen und Privatsphäre -> Einstellungen -> Benachrichtigungen -> Benachrichtigungseinstellungen.
Bei den meisten Nutzern finden sich dort noch die alten Einstellungsmöglichkeiten, künftig finden sich dann dort die vereinfachteren Schalter, die auch die Möglichkeit bieten, die roten Punkte innerhalb der App ein- und ausschalten zu können.
Noch ist unklar, wann die neue Funktion für jeden zur Verfügung stellt, aber es ist schon mal ein gutes Zeichen, dass ein kleiner Kreis von Nutzern diese Funktion bereits testen kann.
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