Seit einigen Wochen fährt der ein italienischer Spirituosen-Hersteller eine provokante, aber auch ironische Kampagne: mit dem Slogan “Life is bitter” nimmt man verschiedene Städte aufs Korn.
Netzfund: dieser Inhalt ist kein „ZDDK“ im klassischen Sinne, sondern dient zur Unterhaltung. Der Netzfund basiert dabei auf einem in den sozialen Netzwerken gefundenen Inhalt.
Der Slogan „Du wirst befördert und versetzt nach Magdeburg. Life is bitter “ hat jedoch eine Resonanzdynamik entwickelt, denn in Magdeburg finden mehrere Gastronomen diese Kampagne eher weniger scherzhaft.
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Es gibt verschiedene Gegenreaktionen der Gastronomen auf Facebook. Deutlich wird: wer so mit dem Image der Heimatstadt spielt, wird in der eigenen Stadt auch nicht verkauft. Der Ratskeller schüttet den Magenbitter lieber durch die Urinale.
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Das Plaza Hotel Magdeburg gibt zwar nicht preis, was sie mit den Restbeständen gemacht haben, jedoch ist man sich hier auch einig: verkauft wird der Fernet hier zunächst nicht mehr!
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Doch Magdeburg ist nicht die einzige betroffene Stadt: in der SHZ wird Astrid Schönfelder von Borco-Marken-Import, der Werbefirma, zitiert. Dort [2] lautet es:
Varianten gebe es auch über Duisburg, Chemnitz und Offenbach. „Hier haben wir uns bewusst für Städte entschieden, die allgemein gängigen Klischees zufolge weniger lebenswert erscheinen als andere Städte in der entsprechenden Region“,
In Pinneberg wurde diese Werbung ebenso mit gemischten Gefühlen aufgenommen. So wird der Feuerwehrchef der Stadt zitiert:
„Was bilden die sich ein, über Pinneberg zu urteilen”
[…]
„Geschmacklos wie das Getränk selbst“
An anderer Stelle verpackte man in Pinneberg diese Werbung selbst mit Humor und schoss zurück: “Endlich Pinneberg! Life is better” Den Rest kann man streichen.
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Aber: nicht alle Werbungen in diesem Stile sind auch echt!
Fernet-Fakes!
Es gibt auch Städte, welche nicht zum offiziellen Kampagnenteil gehören, dennoch von der Werbung betroffen sind. Ein Beispiel ist Erfurt: hier musste die Werbefirma Borco-Marken-Import gegenüber Thueringen24.de [3] dementieren:
„Es handelt sich um die Kreation eines Users; ergo, um eine Fotomontage und nicht um ein von uns lanciertes Plakatmotiv.“

Erfolgreiche Diss-Kampagne am Ende? Das ist schwer zu sagen.
Hinweis: Stand zum Veröffentlichungsdatum.
Verwendete Bilder, Screenshots und Medien dienen ausschließlich der sachlichen Auseinandersetzung im Sinne des Zitatrechts (§ 51 UrhG).
Teile dieses Beitrags können KI-gestützt erstellt und redaktionell geprüft worden sein.
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