Falsches über Fleisch: Der Mythos um 3D-gedrucktes „Fleisch“

In sozialen Medien wird behauptet, Produkte von „Redefine Meat“ basieren auf tierischen Stammzellen und sind nicht vegan. – Dies ist falsch.

Die Behauptung

Produkte von „Redefine Meat“ sollen auf tierischen Stammzellen basieren und damit nicht vegan sein.

Faktencheck: Falsch

Die Behauptung ist falsch. Die Produkte von „Redefine Meat“ sind rein pflanzlich und enthalten keine tierischen Bestandteile.

📖Woran erkennt man KI-generierte Bilder oder Videos? Antworten finden Sie im Leitfaden KI-Bilder & Videos.
Mimikama braucht Verstärkung – hilf uns, eine weitere Person ins Team zu holen

Die verbreitete Behauptung

In sozialen Medien kursiert das Gerücht, dass die Firma „Redefine Meat“ „Fleisch“ aus dem 3D-Drucker herstellt, das auf tierischen Stammzellen basiert.

Screenshot Telegram / Hervorhebung der Behauptung: Mimikama
Screenshot Telegram (hier archiviert) / Hervorhebung der Behauptung: Mimikama

Diese Vermutung sorgt für Verwirrung und Skepsis gegenüber dem innovativen Produkt, das als Durchbruch für eine nachhaltigere Lebensmittelproduktion angepriesen wird. Die Debatte zeigt, wie neue Lebensmitteltechnologien zu Missverständnissen und Fehlinformationen führen können.

Der Faktencheck

Richtig ist, dass „Redefine Meat“ für die Herstellung seines „Fleisches“ ausschließlich pflanzliche Zutaten verwendet. Darüber haben wir auf unserer Seite Greenkama berichtet. Die Produkte sind somit vegan und frei von tierischen Bestandteilen. Dies wird nicht nur auf der Website von „Redefine Meat“ klar kommuniziert, sondern auch durch verschiedene Medienberichte und Interviews mit dem Gründer Eshchar Ben-Shitrit bestätigt. Zudem ist die Verwendung von tierischen Stammzellen für die Lebensmittelproduktion („Novel Food“) in der Europäischen Union nicht erlaubt, was die Behauptung weiter entkräftet.

Was wir herausgefunden haben

Entgegen weit verbreiteter Gerüchte basiert das „Fleisch“ von „Redefine Meat“ nicht auf tierischen Stammzellen, sondern wird aus pflanzlichen Zutaten wie Soja- und Erbsenprotein, Kichererbsen, Rote Bete, Nährhefen und Kokosfett hergestellt. Die innovative Technologie des 3D-Drucks ermöglicht es, diese Zutaten so zu verarbeiten, dass Aussehen, Konsistenz und Geschmack von echtem Fleisch imitiert werden – ohne auf tierische Produkte zurückgreifen zu müssen.

Fragen und Antworten zum Thema „Irrtümer über 3D-Fleisch“

Frage 1: Ist das „Fleisch“ aus dem 3D-Drucker vegan?
Antwort 1: Ja, die Produkte von Redefine Meat“ bestehen ausschließlich aus veganen Zutaten.

Frage 2: Warum gibt es Gerüchte über tierische Stammzellen in 3D-gedrucktem Fleisch“?
Antwort 2: Die Komplexität und Neuheit der Technologie führen zu Missverständnissen und Fehlinformationen.

Frage 3: Ist die Herstellung von „Fleisch“ aus tierischen Stammzellen in der EU erlaubt?
Antwort 3: Nein, derzeit ist kein derartiges Verfahren in der Europäischen Union zugelassen.

Frage 4: Was sind die Hauptbestandteile von 3D-gedrucktem „Fleisch“?
Antwort 4: Die Hauptzutaten sind Soja- und Erbsenproteine, Kichererbsen, Rote Bete, Nährhefen und Kokosfett.

Frage 5: Können solche Produkte zu einer nachhaltigeren Lebensmittelproduktion beitragen?
Antwort 5: Ja, durch die Reduzierung von Tierleid und Treibhausgasemissionen stellen sie eine nachhaltigere Alternative dar.

Fazit

Die Fakten zeigen deutlich, dass das 3D-gedruckte „Fleisch“ von „Redefine Meat“ vegan ist und innovative Wege aufzeigt, die Lebensmittelproduktion nachhaltiger zu gestalten. Es ist wichtig, dass Verbraucherinnen und Verbraucher sich nicht von unbegründeten Gerüchten leiten lassen und sich stattdessen auf verifizierte Informationen verlassen. Wir ermutigen dazu, sich weiterhin über neuartige Lebensmittel und ihr Potenzial für eine nachhaltigere Zukunft zu informieren.

Quelle: DPA, APA, AFP, Greenkama

Bleiben Sie auf dem Laufenden und abonnieren Sie unseren Newsletter. Für vertiefende Einblicke können Sie sich auch für unsere Online-Vorträge und Workshops unter anmelden.

Das könnte Sie auch interessieren:
Deepfake: „France24“-Video über Attentat auf Macron
Verstößt Deutschland mit Waffenlieferungen an die Ukraine gegen internationale Verträge?
Krankheit X: Verschwörungsmythen als Geschäftsmodell


Hinweis: Stand zum Veröffentlichungsdatum.
Verwendete Bilder, Screenshots und Medien dienen ausschließlich der sachlichen Auseinandersetzung im Sinne des Zitatrechts (§ 51 UrhG).
Teile dieses Beitrags können KI-gestützt erstellt und redaktionell geprüft worden sein.
(Mehr zur Arbeitsweise) Welche Quellen wir verwenden und was für uns kein Beleg ist, steht auf unserer Quellenseite.