Gratisspiele: Free to pay statt Free to play
Wie unser Kooperationspartner checked4you berichtet, kann es beim Stichwort App-Käufe irgendwann dann doch teuer werden.
Erst mal für umme spielen, Spaß haben, aber wenn es drauf ankommt und richtig losgeht, kostet’s was: Nach dem Prinzip funktionieren viele Online-Spiele und Apps. Zusätzliche Ausrüstung, Werkzeuge, Kleidung, Fähigkeiten, Waffen … – je nach Spiel kann die Ware ganz unterschiedlich aussehen.
Dann ist der Reiz zum Weitermachen oft groß, weil man ja bis hierhin schon so erfolgreich gespielt hat. Passt man nicht gut auf sich auf, kann das sehr weit gehen. Manche haben im Spiele-Wahn schon hunderte von Euro verzockt – und dabei nicht mal davor zurückgeschreckt, ihren Eltern die Kreditkarte aus der Tasche zu ziehen. Spätestens da sollte man sich schon fragen, ob einem gerade nicht irgendwas total aus dem Ruder läuft …
Ob man an einem Spiel dran bleibt oder nicht, soll nicht dem Zufall überlassen werden: Wie man z.B. bei heise.de lesen kann, werden Anreize im Spielverlauf und das Verhältnis von Erfolg und Misserfolg von den Spieleanbietern so genau wie möglich gesteuert – und ihr somit möglichst lange am Ball gehalten (s. Kasten).
Was dann dazu führt, dass man irgendwann zahlt: Je länger dabei, desto eher wird man zahlungsbereit. Das lohnt sich: Im ersten Halbjahr 2017 hat die Spieleindustrie in Deutschland allein durch In-App-Käufe 254 Millionen Euro umgesetzt – 27 Prozent mehr als im Jahr davor!
Macht euch also nichts vor, die Spieleanbieter sind keine Wohltätigkeitsvereine: Häufig sollt ihr so weit wie möglich gemolken werden. Eure Entscheidung, ob oder wie sehr ihr das wollt – bzw. durchaus auch die Entscheidung eurer Eltern, wenn ihr unter 18 seid. Dann haben die nämlich bei solchen Ausgaben auch ein Wort mitzureden … Genauer erklären wir das in unserem Artikel über den Taschengeldparagraphen.
So könnt ihr euch schützen
Zuerst ist Selbstbeherrschung gefragt. Ist es wirklich so entscheidend, ob ihr heute oder morgen ein Level weiterkommt?
Dann habt ihr im App Store von Apple und Play Store von Android die Möglichkeit, In-App-Käufe mit einem Passwort oder einer Pin zu schützen (zu finden jeweils unter „Einstellungen“). So vermeidet ihr, aus Versehen durch einen unbedachten Fingertipp echtes Geld auszugeben.
Und zu guter Letzt empfehlen wir, keine Bezahldaten in den Stores zu speichern. Nutzt lieber Prepaid-Karten, die ihr in Supermärkten, an Tankstellen und vielen anderen Geschäften bekommt. So behaltet ihr besser den Überblick.
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Hinweise: 1) Dieser Inhalt gibt den Stand der Dinge wieder, der zum Zeitpunkt der Veröffentlichung aktuell war. Die Wiedergabe einzelner Bilder, Screenshots, Einbettungen oder Videosequenzen dient zur Auseinandersetzung der Sache mit dem Thema.
2) Einzelne Beiträge entstanden durch den Einsatz von maschineller Hilfe und wurde vor der Publikation gewissenhaft von der Mimikama-Redaktion kontrolliert. (Begründung)

