Kunde eines Supermarktes zeigt gefährliche Körperverletzung an

Nach einem Vorfall im Supermarkt in Berlin zeigt ein Kunde gefährliche Körperverletzung an. Mimikama berichtet über die Hintergründe und Ermittlungen

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Berlin – In einem Lebensmittelgeschäft in Mitte soll es gemäß eines 55-Jährigen gestern Nachmittag zu einer gefährlichen Körperverletzung durch mehrere Mitarbeiter des dortigen Sicherheitsdienstes gekommen sein. Nach Angaben des 55-Jährigen habe dieser gegen 16.45 Uhr in dem Geschäft in der Friedrichstraße Pfandflaschen abgeben wollen.

Am Pfandautomaten sei er dann durch einen Sicherheitsmitarbeiter zunächst angerempelt worden. Daraufhin sei eine verbale Auseinandersetzung entstanden und der Kunde habe den Mitarbeiter beleidigt. Der Aufforderung den Laden zu verlassen, sei er nicht sofort gefolgt, da er noch seine Flaschen abgeben wollte. Mehrere Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes hätten ihn dann gepackt und in ein Lager geschleppt. Dort sollen sie, nach seinen Angaben, gemeinsam auf ihn eingeschlagen und eingetreten haben, bevor sie ihn durch den Hinterausgang der Filiale an die Luft setzten. Der 55-Jährige verständigte die Polizei.
Die 18, 20 und 23 Jahre alten Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes erstatteten daraufhin ebenfalls Anzeige wegen Beleidigung und versuchter Körperverletzung. Gegen sie wird wegen des Vorwurfs der gefährlichen Körperverletzung ermittelt. Der 55-Jährige klagte über Kopfschmerzen und hatte Schürfwunden an den Armen. Er begibt sich ggf. selbst in ärztliche Behandlung. Die Ermittlungen dauern an.


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