Die Anfragen zur angeblichen Erhöhung der GEZ-Gebühr häufen sich.

So sollen die öffentlich-rechtlichen Anstalten eine automatische Anpassung der GEZ-Gebühr verlangen. Dass dieser Vorschlag nicht unbedingt auf Wohlwollen stößt, sollte klar sein.
Auf jeden Fall macht momentan folgendes Bild die Runde und schürt Unmut bei vielen Menschen:
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Quelle: Anfrage Mimikama

Bild im Klartext:

Die Rundfunkgebühr (GEZ) soll künftig automatisch erhöht werden. Jedes Jahr um knapp 2%. Teile dieses Bild, wenn das für dich eine Frechheit ist.

Was ist dran an der Erhöhung? Wird die Nutzung von Fernsehen und Radio in Zukunft exponentiell immer teurer?

Gerücht oder Wahrheit?

Wie der Focus und Express berichten, soll die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung (FAS) darüber informiert haben, dass der Rundfunkbeitrag bis 2029 von 17,50 auf 21 Euro erhöht werden soll.
So soll die ARD den Vorschlag gemacht haben, den Beitrag an das Bruttoinlandsprodukt zu koppeln, um eine drastische Erhöhung des Rundfunkbeitrags zu vermeiden.
Auch das ZDF soll einen ähnlichen Vorschlag gebracht haben. So soll sich die Höhe der GEZ-Gebühren an der realen Lohn- und Gehaltsentwicklung der Beitragszahler orientieren.



Die Folge wäre ein stetiger Anstieg der Gebühren und zwar um satte 1,75 Prozent jährlich.
ARD-Sprecher Steffen Grimberg sagte daraufhin der Bild, der Artikel der FAS sei “frei erfunden”.
Auch der ZDF erklärte, dass noch alles “völlig offen” sei.
Beide Sender meinten jedoch, sie seien auf Mehreinnahmen der GEZ-Gebühr angewiesen, denn das Einsparvolumen von 2,2 Milliarden Euro (bis 2024) sei ohne die Beitragserhöhung nicht zu bewältigen.
Laut Sprecher des “Verbands Privater Rundfunk und Telemedien” wurden solche Vorschläge, wegen des Risikos, dass der Beitrag eben automatisch erhöht werde, bereits in der Vergangenheit abgelehnt.

Ergebnis:

Bis dato gibt es keinen Beweis dafür, dass die GEZ tatsächlich jedes Jahr erhöht werden soll.
Der Vorschlag eines automatisch angepassten Beitrags war jedoch schon mehrmals im Gespräch und wird laut FAS im September erneut vorgebracht.
Es bleibt abzuwarten, ob der Vorschlag angenommen oder abgelehnt wird.


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