Eine Betrügermail, welche vorgibt von GMX zu stammen,versucht die Empfänger auf einen gefälschten GMX-Login zu lotsen.

Das Besondere an dieser Mail ist jedoch, dass alle Empfänger GMX-Mailboxinhaber sind. Diese Mail ist also nicht blind gestreut, sondern gezielt und ausschließlich an Adressen von GMX gesandt worden.

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Der Inhalt dieser Mail im Klartext lautet:

Lieber Nutzer ,

Sie haben die Speichergrenze von Ihrer Mailbox erreicht .Sie können neue Nachrichten in der Lage, nicht senden oder empfangen

Um das Postfach zu erneuern,

Klick hier

Systemadministrator .

GMX -Team


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Das Argument, warum man nun klicken soll, ist ein angeblich voller Postkasten. Das ist natürlich Unsinn, denn mit Hilfe dieses Klicks soll man auf eine Betrügerseite geleitet werden.

Phishing

Hinter der Mail steckt natürlich Phishing. Eine aktualisierte Schutzsoftware zeigt in diesem Moment eine entsprechende Warnung.

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Ohne Schutzmechanismen öffnet sich eine recht aufwändig erstellte Seite mit folgender Adresse: “pgindelhincr.com”.

Diese recht aufwändig erstellte Seite bietet ein Login-Formular, welches dem GMX-Login nachempfunden ist.

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Hier werden GMX-Nutzerdaten abgefangen! Wir warnen davor, in auch nur einem dieser Felder wahrheitsgemäße Angaben zu machen!

Wie eingangs erwähnt, trägt die Mail nur die Adressen von GMX-Kunden als Empfänger. Diese CC-Liste ist sehr lang, man kann auch davon ausgehen, dass mehrere Mails mit verschiedenen Listen versandt wurden.

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Allgemeine Phishingwarnung:

  • Phishing E-Mails versuchen grundsätzlich so auszusehen, als stammen sie von dem entsprechenden Unternehmen. Mit diesen versuchen Betrüger, an persönliche Daten zu kommen, vorzugsweise Bank- Kreditkarten oder sonstige Zahldaten.
  • Die eigentliche “Kunst” dieser Mails ist die Geschichte, mit welcher der Empfänger dazu verleitet werden soll, der E-Mail zu trauen und den eingefügten Link zu öffnen. Hier spielen Ausdruck, Grammatik und Rechtschreibung, sowie Plausibilität und auch Individualität eine sehr große Rolle. Speziell in der jüngeren Vergangenheit gab es zunehmend Mails, welche mit Individualität glänzten: die konnten den Empfänger mit korrektem Namen ansprechen und gaben auch tatsächliche Adress- und Personaldaten an.
  • Man kann jedoch generell beachten: Banken, Zahl- und Kaufportale fordern niemals mit Hilfe eines eingebauten Links zum Einloggen in das Konto auf! Zudem ist eine generische Anrede zwar immer ein Indiz für Phishing, eine vorhandene korrekte Anrede jedoch nicht der Beweis für die Echtheit einer Mail.
  • Niemals über einen Link einloggen, der per Mail gesendet wird, sondern immer die betreffende Seite per Hand in die Adresszeile des Browsers eintippen und dort einloggen. Sollten tatsächlich Ankündigungen des entsprechenden Dienstes vorhanden sein, werden diese dort angezeigt.Zusätzlich ist es nach Möglichkeit ebenso zu unterlassen, über öffentliche/fremde WLAN-Netze Bankgeschäfte zu tätigen, da man nie genau weiß, ob (und im Ernstfall von wem) diese Netze protokolliert werden.
  • Niemals reale Daten in die Formularfelder eintragen! Unter Umständen können die Daten sogar bereits während des Tippens an die Betrügerdatenbank weitergeleitet werden, ohne dass man mit “weiter” bestätigt.


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Hinweise: 1) Dieser Inhalt gibt den Stand der Dinge wieder, der zum Zeitpunkt der Veröffentlichung aktuell war. Die Wiedergabe einzelner Bilder, Screenshots, Einbettungen oder Videosequenzen dient zur Auseinandersetzung der Sache mit dem Thema.
2) Einzelne Beiträge entstanden durch den Einsatz von maschineller Hilfe und wurde vor der Publikation gewissenhaft von der Mimikama-Redaktion kontrolliert. (Begründung)