Google führt Bilder-Factcheck ein!

Die Beurteilung bei Bildern dürfte in Zukunft einfacher sein, Google will in der Bildersuche falsch beschriftete Bilder labeln und so als Fake deklarieren.

Fakt oder Fake? Die Beurteilung bei Bildern dürfte in Zukunft einfacher sein, Google will in der Bildersuche falsch beschriftete Bilder labeln und so als Fake deklarieren.

Die Bildersuche, die man sie bei Google durchführen kann (hier beispielsweise eine Anleitung), ist ein wichtiges Instrument zur Erkennung sogenannter Hybridfakes. Hybridfake bedeutet in diesem Umfang, dass einem Bild ein falscher Text, oder umgekehrt einem Text ein falsches Bild zugeordnet wurde.

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Mithilfe einer Bildersuche konnte man (mal einfacher, mal schwieriger) solche Hybridfakes enttarnen. Genau das will Google nun vereinfachen, indem der Konzern in der Bildersuche falsche Darstellungen markiert. Das soll so ablaufen:

Wenn man auf Google nach Bildern sucht, sieht man unter den Ergebnissen der Miniaturbilder möglicherweise ein „Faktenprüfung“-Label. Wenn man auf eines dieser Ergebnisse tippt, um das Bild in einem größeren Format anzuzeigen, sieht man eine Zusammenfassung der Faktenprüfung, die auf der zugrunde liegenden Webseite angezeigt wird.

Diese Labels können sowohl für Artikel zur Faktenprüfung über bestimmte Bilder als auch für Artikel zur Faktenprüfung, die ein Bild in der Geschichte enthalten, erscheinen. Hier ein Beispiel, wie Google das macht:

Google labelt Bilder
Google labelt Bilder

Woher stammen die Faktenchecks auf Google?

Es handelt sich hierbei nach Angaben des Konzern um Ergebnisse, die aus unabhängigen, maßgeblichen Quellen im Internet stammen. Diese werden nach Google-Kriterien mit einem Fact-Check-Label versehen.

Diese Quellen stützen sich auf ClaimReview, eine offene Methode, die von den Verlegern verwendet wird, um Suchmaschinen auf den Inhalt der Faktenprüfung hinzuweisen.

nach Angaben von Google soll dieser Faktencheck ab sofort zur Verfügung stehen. Zumindest wenn man gezielt die Suchmaschine nutzt, um ein Bild auf seine Herkunft hin zu prüfen, dürfte das Label durch Google hilfreich sein.

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Quelle:

Googleblog

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