Ein brandneuer Kettenbrief ist auf WhatsApp unterwegs und er ist so sinnlos, wie ein Kettenbrief nur sein kann!
Sinnlos, unlogisch und völlig nutztlos – diese Attribute muss man diesem Kettenbrief zuordnen, denn al das trifft auf ihn zu. Anlass sei Artikel 13 der
Der Kettenbrief fordert die Empfänger auf, ihn an mindestens 20 Personen weiterzuleiten. Der Grund: wenn mindestens 500.000 Menschen den Kettenbrief weiterleiten, würde WhatsApp nicht dicht machen.
Der Brief ist in der 1. Person verfasst worden und suggeriert, als stamme er von Gesetzgebender Seite („Wir sind Artikel 13″). Der Inhalt lautet:
Hallo wir sind Artikel 13 und wir wollen die Folgenden Sozialnetzwerke Löschen: (YouTube, Facebook, Instagram und Twitter)
Wir machen derzeit eine Abmache mit Whatsapp undzwar machen wir es so das wenn sie diesen Brief an mindestens 20 Leute/Personen schicken wird es Dazu gezählt wenn mindestens 500.000 Leute diesen Brief weiter schicken überlegen wir uns diese Plattformen zu lassen.
Also müssen sie wenn sie wollen diesen Brief weiter schicken und wir 500.000 in nur 1 Monat erreichen werden wir die Plattformen lassen.
Danke für ihre Zeit !

Stammt dieser Kettenbrief von „Artikel 13″
Nein. Artikel 13 ist keine Institution oder ähnlich, sondern ein Artikel in der EU-Urheberrechtsreform, der unter anderem und bestimmten Bedingungen Social Media Betreiber für Urheberrechtsverstöße der Nutzer haftbar machen soll.
Dieser Artikel 13 kann keine Kettenbriefe erstellen, die Personen, die darüber verhandeln, sind ebensowenig für einen Kettenbrief verantwortlich.
Will Artikel 13 Sozialnetzwerke löschen?
Nein. Artikel 13 sieht nicht die Löschung von Social Media Plattformen wie YouTube, Facebook, Instagram und Twitter vor, sondern, wie bereits erwähnt, unter anderem deren Haftung bei Urheberrechtsverstößen.
Dies wird jedoch häufig überdramatisch und teilweise falsch interpretiert und am Ende kommen Kettenbriefe wie diese dabei raus.
Nutzt es was, den Kettenbrief zu versenden?
Nein, das bringt rein gar nichts. Außer man will zeigen, dass man von der EU-Urheberrechtsreform keine Ahnung hat.
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Hinweise: 1) Dieser Inhalt gibt den Stand der Dinge wieder, der zum Zeitpunkt der Veröffentlichung aktuell war. Die Wiedergabe einzelner Bilder, Screenshots, Einbettungen oder Videosequenzen dient zur Auseinandersetzung der Sache mit dem Thema.
2) Einzelne Beiträge entstanden durch den Einsatz von maschineller Hilfe und wurde vor der Publikation gewissenhaft von der Mimikama-Redaktion kontrolliert. (Begründung)

