Seit Stunden bekommen wir laufend Anfragen zu einem Statusbeitrag, der sehr viele User verunsichert!
Der Titel zu dem Statusbeitrag bzw. Artikel lautet: “Afrikaner schneidet Baby den Kopf ab und keiner in Deutschland berichtet darüber”. Mit dabei ein Vorschaubild, das gar nicht zum Inhalt passt: Das Foto des Mannes stammt aus dem Jahre 2015 und wurde in Johannisburg aufgenommen. Der Tatort sieht anders aus. Um wen es sich bei dem Baby in dieser Collage handelt, darüber kann man auch nur spekulieren. Dies aber nur am Rande.

Die Collage dürfte also nur als Symbolbild verwendet worden sein. Auch die Aussage: “….und keiner in Deutschland berichtet darüber” stimmt nicht: Seit Donnerstagnachmittag behandeln zahlreiche Medien das Thema. Eine kleine (zufällige) Auswahl von Berichten findet Ihr am Ende unseres Artikels. Zudem gibt es seitens der Polizei seit dem 12.4.2018 diverse Pressemitteilungen zu diesem Fall. Diese Pressemitteilungen veröffentlichen wir an dieser Stelle:
Tatzeit: 12.04.2018 Tatort: Hamburg-Neustadt, U-Bahnhof Jungfernstieg.
Polizei Hamburg / 12.4.2018 / 11:27 Uhr
Heute Vormittag hat ein Mann im Bereich des U-Bahnhofs Jungfernstieg eine Frau und ein Kind mit einem Messer verletzt.
Nach derzeitigen Erkenntnissen griff der Ex-Mann die Frau und das gemeinsame Kind mit einem Messer an. Das Kind verstarb aufgrund der erlittenen Verletzungen. Die Mutter wurde schwer verletzt. Der Täter wurde festgenommen.
Die Mordkommission (LKA 41) und die Staatsanwaltschaft Hamburg werden die weiteren Ermittlungen übernehmen und sind derzeit auf dem Weg zum Tatort.
Polizei Hamburg / 12.4.2018 / 12:27 Uhr
Bei dem Tatverdächtigen handelt es sich um einen 33-Jährigen aus Niger. Der Mann hat nach der Tat selbst den Notruf gewählt. Er wurde von den alarmierten Kräften des Polizeikommissariats 14 auf dem Jungenfernstieg vor einem Geldinstitut vorläufig festgenommen.
Die Geschädigte wurde mit lebensgefährlichen Verletzungen in ein Krankenhaus transportiert. Dort erlag sie ihren Verletzungen.
Polizei Hamburg / 12.4.2018 / 14:02 Uhr
Nach derzeitigen Erkenntnissen handelt es sich bei den Getöteten um eine 34-Jährige Deutsche und deren 1-jährige Tochter. Die Tat ereignete sich auf dem Bahnsteig der S-Bahn.
Polizei Hamburg / 12.4.2018 / 14:51 Uhr

In Absprache mit der Staatsanwaltschaft Hamburg veröffentlicht die Polizei Hamburg ein Lichtbild des Tatortes.
Polizei Hamburg / 12.4.2018 / 17:39 Uhr
Die Tatwaffe konnte auf dem Fluchtweg des Täters, in einem Mülleimer im Bahnhof Jungfernstieg, aufgefunden und sichergestellt werden. Entgegen der ersten Erkenntnisse wurde der Tatverdächtige nicht am Jungfernstieg sondern in der Mönckebergstraße von Polizeibeamten angetroffen und vorläufig festgenommen.
Der Tatverdächtige wird nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen der Untersuchungshaftanstalt überstellt und am 13.04.2018 einem Haftrichter vorgeführt.
Quellen:
- POL-HH: 180412-5. Tötungsdelikt in Hamburg-Neustadt
- POL-HH: 7. Ergänzung: Tötungsdelikt in Hamburg-Neustadt (siehe auch Pressemitteilung 180412-5.)
- POL-HH: 180412-8. Fortschreibung Tötungsdelikt in Hamburg-Neustadt (vgl. auch 180412-5. und 180412-7.)
- POL-HH: 180412-9. Fortschreibung Tötungsdelikt in Hamburg-Neustadt (vgl. auch 180412-5., 180412-7. und 180412-8.)
- POL-HH: 180412-10. Fortschreibung Tötungsdelikt in Hamburg-Neustadt (vgl. auch 180412-5., 180412-7. – 180412-9.)
Medienberichte:
- Stern: Hamburger Innenstadt: Vater ersticht einjährige Tochter – auch Mutter erliegt Verletzungen
- BILD: Jungfernstieg-Mörder drohte: „Ich werde dich töten“
- Hamburg1: Mord am Jungfernstieg
- Radio Hamburg: Nach Doppelmord am Jungfernstieg – Hamburg zeigt große Anteilnahme
- Hamburger Morgenpost: Das Opfer vom Jungfernstieg – Der-Mörder kündigte ihrenTod an
- NDR: Messerstecher hatte Frau zuvor bedroht
- Focus: Messer-Attacke am Jungfernstieg: So trauern die Hamburger um die Mutter und ihr Kind
- RTL: Tödliche Messerattacke in Hamburg: Lebensgefährte des Opfers flüchtete und ließ Kleinkind zurück
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