Schockierende Werbung vor Cartoons und Lego-Tutorials sorgt für Ärger
YouTube hat wieder einmal zahlreiche Kinder in Angst und Schrecken versetzt, weil der Werbespot für den neuen Horrorfilm „Insidious: The Last Key“ vor explizit kindgerechten Clips eingeblendet wurde. Das kritisiert zumindest die britische Medienaufsicht Advertising Standards Authority (ASA).
Horror vor Disney-Filmen
Kurze Werbeclips vor Videos sind auf YouTube zur Normalität geworden, doch Eltern beschuldigen das Videoportal nun, nicht darauf zu achten, welche Clips vor welchem Video-Genre gezeigt werden. Somit bekamen Kinder nun erschreckende Eindrücke aus einem neuen Horrorstreifen mit.
Der Trailer für den gruseligen Film wurde vor Videos mit Liedern der Disney-Produktion „Frozen“, Anweisungen für den Bau einer Lego-Feuerwache und dem Cartoon „PJ Masks – Pyjamahelden“ gezeigt.
Sony Pictures und Columbia Pictures von Sony, die den Film via YouTube beworben hatten, äußerten gegenüber der ASA, dass sie in den Optionen ihrer Werbekampagne sowohl unbekannte Zielgruppen als auch Kinder ausgeschlossen hätten. Tests von Sony weisen zudem darauf hin, dass die Inhaltskategorisierungsalgorithmen von YouTube fehlerhaft seien.
YouTube wehrt sich indessen gegen die Vorwürfe und gibt dazu an, dass Werbetreibende für ihre eigenen Kampagnen selbst verantwortlich seien. Zudem seien die Anzeigen nicht auf der speziell für Kinder eingerichteten Website „YouTube Kids“ zu sehen gewesen.
Schlechte Zurordnung
„Wir hielten die Werbung für ungeeignet für Kinder, weil sie übermäßig beängstigend und schockierend war und wahrscheinlich Angst und Verzweiflung verursacht“,
äußert sich die ASA. Sie stellte zudem fest, dass die Werbeclips vor nicht verwandten Inhalten und ohne Warnung erschienen und fünf Sekunden lang nicht übersprungen werden konnten. Die Regulierungsbehörde hat Sony Pictures nun empfohlen, sicherzustellen, dass zukünftige Anzeigen entsprechender ausgerichtet werden.
YouTube ist erst unlängst in starke Kritik geraten, weil in vermeintlichen Playlists für Kinder Pornos auftauchten (pressetext berichtete ) und diese im Videoportal trotz strikten Verbots versteckt dennoch abgespielt werden können (pressetext berichtete).
Wenn dir dieser Beitrag gefallen hat und du die Bedeutung fundierter Informationen schätzt, werde Teil des exklusiven Mimikama Clubs! Unterstütze unsere Arbeit und hilf uns, Aufklärung zu fördern und Falschinformationen zu bekämpfen. Als Club-Mitglied erhältst du:
📬 Wöchentlichen Sonder-Newsletter: Erhalte exklusive Inhalte direkt in dein Postfach.
🎥 Exklusives Video* „Faktenchecker-Grundkurs“: Lerne von Andre Wolf, wie du Falschinformationen erkennst und bekämpfst.
📅 Frühzeitiger Zugriff auf tiefgehende Artikel und Faktenchecks: Sei immer einen Schritt voraus.
📄 Bonus-Artikel, nur für dich: Entdecke Inhalte, die du sonst nirgendwo findest.
📝 Teilnahme an Webinaren und Workshops: Sei live dabei oder sieh dir die Aufzeichnungen an.
✔️ Qualitativer Austausch: Diskutiere sicher in unserer Kommentarfunktion ohne Trolle und Bots.
Mach mit und werde Teil einer Community, die für Wahrheit und Klarheit steht. Gemeinsam können wir die Welt ein bisschen besser machen!
* In diesem besonderen Kurs vermittelt dir Andre Wolf, wie du Falschinformationen erkennst und effektiv bekämpfst. Nach Abschluss des Videos hast du die Möglichkeit, dich unserem Rechercheteam anzuschließen und aktiv an der Aufklärung mitzuwirken – eine Chance, die ausschließlich unseren Club-Mitgliedern vorbehalten ist!
Hinweise: 1) Dieser Inhalt gibt den Stand der Dinge wieder, der zum Zeitpunkt der Veröffentlichung aktuell war. Die Wiedergabe einzelner Bilder, Screenshots, Einbettungen oder Videosequenzen dient zur Auseinandersetzung der Sache mit dem Thema.
2) Einzelne Beiträge entstanden durch den Einsatz von maschineller Hilfe und wurde vor der Publikation gewissenhaft von der Mimikama-Redaktion kontrolliert. (Begründung)

